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Dinslaken will mehr Sozialarbeit in Grundschulen

Dinslaken stockt auf : Mehr Sozialarbeit in Grundschulen

Einer Aufstockung auf 138 Wochenstunden für 2022 stimmten die Mitglieder des Stadtrates zu.Dinslaken hofft, dass das Land weiterhin einen Teil der Kosten übernimmt.

Bislang wird an sieben von zehn Grundschulen in Dinslaken Schulsozialarbeit angeboten. Dafür stehen 3,5 Stellen mit insgesamt 136,5 Wochenstunden zur Verfügung, für jede der sieben Grundschule eine halbe Stelle. Einer Aufstockung auf 138 Wochenstunden für das Jahr 2022 stimmten die Mitglieder des Stadtrates in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig zu. Die Kosten liegen bei 220.000 Euro, allerdings hofft die Kommune auf Fördergelder vom Land Nordrhein-Westfalen (früher Bildung und Teilhabe-finanzierte Schulsozialarbeit), die mit knapp 119.000 Euro veranschlagt werden. Dadurch würde der städtische Anteil bei 111.000 Euro liegen.

Schulsozialarbeiter sind an Bruchschule, Dorfschule, Gartenschule, Grundschule Lohberg. Klaraschule, Averbruchschule und Grundschule Am Weyer, im Einsatz. Eine weitere halbe Stelle wird an der Friedrich-Althoff-Sekundarschule finanziert, diese wird nach Auslaufen dieser Schule auf die neue Gesamtschule in Hiesfeld übergehen. Keine Schulsozialarbeit gibt es an der Moltke- und der Hagenschule sowie der Grundschule Hühnerheide. und schule, dies aufgrund der geringen sozialen Belastung.

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Die Verteilung der ab 2022 zur Verfügung stehenden 138 Schulsozialarbeiterstunden ist wie folgt geplant: 38 Grundschule Lohberg, 25 Gartenschule, 18 Klaraschule, 17 Bruchschule, 14 Averbruchschule, je 13 Dorfschule und Grundschule am Weyer. Abgestimmt wurde die Verteilung der Stunden mit den Trägern Zudem ist vorgesehen, über das Bundes- und Landesprogramm „Aufholen nach Corona in der Kinder- und Jugendhilfe“, das nur bis Ende 2022 läuft, jeweils fünf Stunden Sozialarbeit zusätzlich an allen Grundschule anzubieten. Weil Klara-, Bruch-, Averbruch-, Dorfschule und der Schule am Weyer durch den Wegfall der fünf zusätzlichen Stunden ab 2023 weniger als die bisherigen 19,5 Stunden Schulsozialarbeit (entsprechend dem neu abgestimmten Verteilungsschlüssel) zur Verfügung stehen, ist vorgesehen, dass insgesamt neun Stunden zusätzlich kommunal finanziert werden.

Dann sieht die Verteilung der Stunden ab 2023 wie folgt aussehen: Grundschule Lohberg 38, Gartenschule 25, Klara- und Bruchschule jeweils 19,5, Averbruch, Dorfschule und Grundschule am Weyer jeweils 15.

Für das Jahr 2022 liegen die Kosten für die Schulsozialarbeit an den Grundschulen und der Friedrich-Althoff-Sekundarschule bei 230.000 Euro. Ab 2023 werden Gelder in Höhe von rund 246.000 Euro benötigt. An Fördergeldern des Landes werden jährlich 119.000 Euro veranschlagt. Somit beträgt der kommunale Anteil zur Finanzierung der Schulsozialarbeit für das Jahr 2022 111.000 Euro, und liegt für die Jahre 2023 bis 2025 bei 127.000 Euro.

(hsd)