Dinslaken: US-Cars auf der Trabrennbahn

Trabrennbahn Dinslaken : Der unvergleichliche Spirit amerikanischer Autos

Bei der ersten „American Horsepower Show“ bestaunten die Besucher eine vielfältige Mischung an US-Fahrzeugen.

Autos verschiedenster US-Marken und Modelljahre glänzten am Sonntag auf der Trabrennbahn. Da strahlte der Chrom, ebenso wie der Lack und die Felgen. Den ganzen Tag über konnten die rund 2000 Besucher der ersten „American Horsepower Show“ seltene und außergewöhnliche Hot Rods, Customs, Straßenkreuzer, Sportwagen, Oldtimer sowie Muscle Cars und Pick Ups begutachten. Dazu erzählten die Fahrer an der Showbühne spannende Geschichten und ließen für das Publikum auch gerne mal die Motoren aufheulen.

„Die Qualität der Autos liegt sehr weit oben. Es gibt nur wenige Veranstaltungen mit so einem hohen Niveau“, sagte Thomas Ebeling, Verlagsleiter von AmeriCar.de. Das Online-Magazin hatte anlässlich seines zehnjährigen Bestehens die Veranstaltung ins Leben gerufen und sei überrascht gewesen, wie positiv das Event angenommen wurde. Etwa 700 Besitzer amerikanischer Autos reisten aus ganz Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Belgien an, um ihre Sammlerstücke zu präsentieren und sich auszutauschen. So prägten vor allem das starke Gemeinschaftsgefühl und die entspannte Atmosphäre die Veranstaltung.

Neben einer Gastromeile mit einer großen Auswahl und einer Händlermeile mit Mode, Erinnerungsstücken sowie Zubehör, lockte vor allem die Bühne im Innenfeld die Besucher an. Dort fand der Show & Shine-Wettbewerb statt, um die Top 30 zu ermitteln. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, mit seinem Auto vorzufahren und sich den neugierigen Fragen der beiden Moderatoren, Otto Meyer-Spelbrink und Joel Weyers, zu stellen. Beide sind den Autoliebhabern bestens bekannt und beeindruckten durch ihr großes Fachwissen. Mit Leichtigkeit gelang es ihnen, das Publikum mit Witz und Charme zu unterhalten und den Teilnehmern interessante Geschichten zu entlocken.

Einer der Teilnehmer ist der Dinslakener Dennis Fresdorf, der es mit seinem Pontiac Firebird Trans AM unter die Top 30 schaffte. „Seit meinem fünften Lebensjahr bin ich ein großer Fan des sprechenden Wunderautos K.I.T.T. aus der 80er-Jahre Serie ,Knight Rider‘ mit David Hasselhoff“, erzählte Fresdorf. 2013 erfüllte er sich zusammen mit seinem Vater seinen lang ersehnten Traum und kaufte sich das aus der Serie bekannte Modell, allerdings in der „25th Anniversary Daytona 500 Pace Car Edition“, von denen 1983 nur 2500 Exemplare weltweit gebaut wurden. Wie viele Pace Cars von der limitierten Sonderedition heute noch existieren, ist nicht bekannt.

Die von David Hasselhoff handsignierten Sonnenblenden, machen das Fahrzeug zu einem einzigartigen Sammlerstück, welches auch gerne von ihm gefahren wird. Dennis Fresdorf: „Das Fahrgefühl lädt ein, den Spirit der amerikanischen Autos zu leben und zu fühlen.“

(sw)
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