Jugendarbeit in Dinslaken So hält das Hexenhaus Funkkontakt mit Jugendlichen

Dinslaken · Im April 2020 starteten die Aufsuchende Jugendarbeit und das Quartiersmanagement Lohberg den Podcast „Funkzentrale Hexenhaus“. Sie wollten mit Jugendlichen auch während der Corona-Pandemie in Kontakt bleiben.

 Die Sozialarbeiterin Lisa Reinemann und die Sozialarbeiter Jens Seppendorf und Tim Poell (von links). Sie alle arbeiten für das Quartiersmanagement Lohberg und die Aufsuchende Jugendarbeit Dinslaken.

Die Sozialarbeiterin Lisa Reinemann und die Sozialarbeiter Jens Seppendorf und Tim Poell (von links). Sie alle arbeiten für das Quartiersmanagement Lohberg und die Aufsuchende Jugendarbeit Dinslaken.

Foto: js/Jens Seppendorf

Eine Folge, an die sie gerne zurückdenken, ist diese: Yusuf, ein junger Mann aus Lohberg, interviewt die Bürgermeisterkandidatin Michaela Eislöffel im Podcast „Funkzentrale Hexenhaus“. Es ist September, kurz vor der Kommunalwahl. „Warum sollte ich Sie überhaupt wählen?“, fragt Yusuf. „Weil ich motiviert bin, kompetent bin und mir wirklich am Herzen liegt, mich für die Menschen in dieser Stadt einzusetzen“, sagt Eislöffel. Die Antwort überzeugt ihn nicht. „Das sind ja alle Politiker eigentlich, oder“, bemerkt Yusuf. „Was sticht denn bei Ihnen hervor?“