Dinslaken lernt Schwimmen

Aktion von Lions Club Dinslaken 2012 und RP: Bruchschule ist Seepferdchen-Meister

Die Aktion des Lions Club Dinslaken 2012 und der Rheinischen Post war wieder ein voller Erfolg. 375 Kinder aus acht Grundschulen in Dinslaken erwarben ein Schwimmabzeichen.

Mit der Aktion „Dinslaken lernt Schwimmen“ setzt sich der Lions Club Dinslaken 2012 unterstützt von der Rheinischen Post seit nunmehr sechs Jahren dafür ein, dass im Stadtgebiet mehr Kinder schwimmen lernen. Und so profitieren die Kinder von der Aktion: Als Anreiz gibt es ein T-Shirt als Geschenk. Außerdem schaut der DLRG an den Schulen vorbei und präsentiert Einsatzfahrzeug und Rettungsboot.

Dazu gibt es von den erfahrenen Lebensrettern Regeln fürs Schwimmen, denn was in verschiedenen Gewässern zu beachten ist und was man tunlichst vermeiden sollte, kann Leben retten. Und dass die Kinder ihr Seepferdchen geschafft haben, heißt noch lange nicht, dass sie perfekte Schwimmer sind. Selbst für erfahrene Wasserratten kann es im kühlen Nass schon mal gefährlich werden. Für die Grundschüler sind die Besuche der DLRG natürlich immer ein ganz besonderer Anlass, sich mit der Materie zu beschäftigen.

Im Schuljahr 2017/18 haben sich acht Grundschulen aus Dinslaken an der Aktion beteiligt und ein Seepferdchen in Bronze, Silber und Gold erworben. „Das sind zwei Schulen mehr als im Jahr zuvor“, freut sich Ulrike Bergmann vom Lions Club Dinslaken 2012.

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Auf Platz eins landete die Bruchschule. Hier wurden die meisten Schwimmabzeichen gemacht. Die Jungen und Mädchen können sich über ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro freuen. Den zweiten Platz belegt die Averbruchschule, die mit einem Preisgeld von 300 Euro belohnt wurde. Auf Platz drei schaffte es die Hagenschule. Sie freut sich über 200 Euro.

Die Preisgelder hat auch in diesem Jahr der Lions Club Dinslaken 2012 vergeben. Dass sie gut angelegt sind, daran besteht für die „Löwen“ kein Zweifel. Ein Lob hatte Ulrike Bergmann bei der Preisvergabe nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Lehrer und Schulleiter der teilnehmenden Schulen: „Die haben das mit viel Engagement durchgeführt.“ Und genau deshalb soll die Aktion auch im neuen Schuljahr fortgesetzt werden.

Nach aktuellen Zahlen der DLRG können 60 Prozent der Zehnjährigen noch immer nicht richtig schwimmen, bei den Erwachsenen ist es rund die Hälfte der Menschen. Viele Gemeinden könnten sich ihre öffentlichen Bäder nicht mehr leisten und auch an den Grundschulen stehen oft nicht ausreichend Schwimmzeiten zur Verfügung. Dazu kommen auch viele Flüchtlingskinder, die in ihren Heimatländern nicht unbedingt Schwimmen gelernt haben.

(ras/fla)
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