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Dinslaken kontrolliert Silvester-Party- und Böller-Verbot

Verstärkte Präsenz in der Silvesternacht : Stadt Dinslaken kontrolliert Party- und Böller-Verbot

Die Stadt Dinslaken hat – anders als Voerde oder die Gemeinde Hünxe – für zahlreiche Plätze ein ausdrückliches Verbot von Feuerwerk ausgesprochen. In der Silvesternacht werden die Bestimmungen mit verstärkter Präsenz kontrolliert, dabei kommen Freiwillige zum Einsatz.

Silvesterpartys sind verboten - das gilt im ganzen Land. Es darf keine Menschenansammlungen geben, keine Treffen der Nachbarschaft auf der Straße um Mitternacht, keinen Alkohol in der Öffentlichkeit. Und es wird dringend gebeten, auf Feuerwerk und Böller zu verzichten, deren Verkauf in diesem Jahr ohnehin untersagt war. Die Stadt Dinslaken hat zusätzlich zu den allgemein gültigen Regeln für eine Reihe von Plätzen ein ausdrückliches Verbot von Feuerwerk ausgesprochen. Damit soll verhindert werden, dass sich dort doch zufällig Gruppen zusammenfinden. Der städtische Ordnungsdienst hat angekündigt, in der Silvesternacht an den betreffenden Stellen Präsenz zu zeigen.

Um die Corona-Kontrollen über den Jahreswechsel stemmen zu können, greift die Stadt wie schon zu Weihnachten auch auf Mitarbeiter zurück, die eigentlich nicht im Ordnungsdienst, sondern in anderen Bereichen der Verwaltung tätig sind. „Die zusätzlichen Kräfte kommen aus den verschiedensten Fachdiensten der Verwaltung und haben sich freiwillig zur Unterstützung der Ordnungsbehörde gemeldet“, erläuterte Stadt-Sprecher Marcel Sturm dazu. Kurzfristig seien 35 Personen zusammengekommen, deren Einsätze größtenteils in den Dienstplan vom 21. Dezember bis zum 10. Januar gelegt wurden. Zu den Freiwilligen ist auch Bürgermeisterin Michaela Eislöffel selbst zu zählen: Sie hat angekündigt, die die Kräfte, die ohnehin in diesem Jahr viel geleistet hätten, in der Silvesternacht unterstützen zu wollen.

Alle verfügbaren Einsatzfahrzeuge des Ordnungsdienstes sollen in der Silvesternacht unterwegs sein. „Die Kontrollen erfolgen in aller Regel als Doppelstreife, bestehend aus einem Mitarbeitenden des Ordnungsbereichs und einer zusätzlichen Kraft“, erläutert Marcel Sturm. Gelegentlich seien auch Teams aus jeweils einer Kraft der Polizei und des Ordnungsamtes unterwegs.

Die Stadt sei „sehr dankbar für das Engagement und die Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so der Stadtsprecher, „gerade an diesen Tagen für die Gesellschaft zu arbeiten“. Das gelte allen Menschen, die an den Feiertagen arbeiten, sich ehrenamtlich engagieren und für die Allgemeinheit da sind.

(szf/aha)