Dinslaken: Dinslaken kämpft gegen die Folgen der Kinderarmut

Dinslaken: Dinslaken kämpft gegen die Folgen der Kinderarmut

Die Themen Armut und insbesondere Kinderarmut stellen sowohl betroffene Familien als auch Fachkräfte vor große Herausforderungen. In Dinslaken gibt es Stadtteile, in denen mehr als 50 Prozent der Kinder von Armut betroffen sind. Dabei geht es vor allem um Einschränkungen im Bereich der sozialen und kulturellen Teilhabe. In Kooperation mit den Wohlfahrtsverbänden führte die Stadtverwaltung jetzt den fünften Fachtag "Teilhabe ermöglichen - Netzwerke gegen Kinderarmut" durch. Geleitet wurde er von der neuen städtischen Koordinatorin für Schutz und Frühe Förderung, Swantje Ulrich.

Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Offenen Ganztagsschulen, Vertreter der Stadtverwaltung sowie weitere Interessierte kamen in der Caritas Kinder-OT in Lohberg zusammen. "Kinder, die in Armut aufwachsen, haben später schlechtere Chancen auf eine erfolgreiche Bildung und somit schlechtere Chancen aus der Armutsspirale zu entkommen. Dinslaken möchte daher weiterhin den negativen Folgen von Kinderarmut entgegenwirken und sich gemeinsam mit allen Akteuren für das Wohl der Kinder einsetzen", sagte die Erste Beigeordnete der Stadt Dinslaken, Christa Jahnke-Horstmann.

Mit Nora Jehles vom Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung konnte eine erfahrene Referentin gewonnen werden. Sie berichtete über ihre Forschungsergebnisse zu den Schuleingangsuntersuchungen in Mülheim. In Diskussionen erarbeiteten die rund 60 Teilnehmer anschließend konkrete Handlungsziele wie den Ausbau von Bewegungsangeboten in Kindertagesstätten.

(RP)