Auto-Aufbrecher in Wesel vor Gericht Angeklagter reumütig – „Es tut mir leid für alle Geschädigten“

Dinslaken/Hünxe · Um seinen Drogenkonsum zu finanzieren, brach ein Dinslakener Autos auf, um an Bargeld zu gelangen. Das sei ihm jetzt „sehr peinlich“, sagte er dem Richter. Zu welcher Strafe das Amtsgericht Wesel den Angeklagten verurteilte.

 Ein Dinslakener musste sich vor dem Amtsgericht Wesel verantworten (Symbolbild).

Ein Dinslakener musste sich vor dem Amtsgericht Wesel verantworten (Symbolbild).

Foto: dpa/Peter Steffen

Mal waren es 50, mal 100, mal 250 Euro – die Beute war überschaubar, der Schaden jedoch weitaus höher. Immer wieder schlug der Angeklagte in Dinslaken und Hünxe Autoscheiben ein und raubte Portemonnaies und Handtaschen. Wegen besonders schweren Diebstahls in neun Fällen hat das Amtsgericht einen Dinslakener zu einer Freiheitsstraße von 20 Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt werden. Der 44-Jährige gab sich reumütig.