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Dinslaken: Feuer im Zug - Bahnhof gesperrt, 100 Menschen evakuiert

Kondensatoren weggeschmort : Brand in Zug: Bahnhof gesperrt

Wegen eines Defekts in der Klimaanlagen-Elektrik wurden 100 Fahrgäste evakuiert.

Ein Defekt in der Klimaanlage eines Zugs hat am Sonntagabend für einen Feuerwehreinsatz am Bahnhof Dinslaken gesorgt. Der Bahnhof war für etwa eine Stunde gesperrt, aus dem Zug auf Gleis 2 stieg beißender Qualm, der auch im Umfeld des Bahnhofs zu riechen war. Der Einsatz mit dem Alarmstichwort „Unbekannte Rauchentwicklung in Zug“ erreichte die Feuerwehr gegen 17.50 Uhr. Die Einheiten Hauptwache und Stadtmitte rückten mit 33 Mann aus. Die Polizei sperrte den Bahnhof ab, auch der Bahnhofsvorplatz war für den Verkehr gesperrt. Nur die Straßenbahn durfte fahren. Vertreter der Deutschen Bahn waren vor Ort, um für einen Ersatzverkehr in Fahrtrichtung Wesel zu sorgen – in dem betroffenen Zug hatten etwa 100 Fahrgäste gesessen, die evakuiert wurden. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand.

In dem zweiten Waggon des Zuges gab es einen Defekt in der Elektrik der Klimaanlage, sagte Udo Walbrodt, Chef der Dinslakener Feuerwehr und Einsatzleiter. „Kondensatoren sind weggeschmort oder weggebrannt“, was den beißenden Geruch erkläre. Zum Glück konnten die Feuerwehrleute den Brand schnell löschen.

Auch der Notfallmanager der Deuschen Bahn wurde alarmiert. Die Oberleitung wurde zwar abgeschaltet, aber der Notfallmanager muss die Leitung vor und hinter dem Einsatzort erden. Nach 40 Minuten traf er ein, zehn Minuten später als es die Vereinbarungen der Feuerwehr mit der Bahn für den künftigen Betrieb der Betuwe vorschreiben. Gegen 18.45 fuhren die ersten Züge wieder.

(aha/mt)