Dinslaken: Duisburger von Mädchen in Hofzufahrt gelockt und ausgeraubt

39-Jähriger ausgeraubt : Mädchen soll Mann in Dinslaken in Falle gelockt haben

Die Polizei sucht Zeugen eines Raubs in Dinslaken. Dort soll ein Mädchen einen 39-Jährigen in eine Falle gelockt haben - in der der Mann überfallen wurde.

Nach Angaben der Polizei war der 39 Jahre alte Duisburger am Donnerstag gegen 10.35 Uhr zu Fuß auf der Wallstraße in Dinslaken in Richtung Neustraße unterwegs. Hier soll ihn ein schätzungsweise zwölf Jahre altes Mädchen angesprochen haben.

Unter einem Vorwand lockte sie ihn demnach in eine Hofzufahrt. In der warteten zwei unbekannte Männer mit einem Messer auf ihr Opfer. Die beiden Räuber verlangten, dass der Duisburger ihnen sein Geld gibt. Danach flüchteten sie mit dem minderjährigen Mädchen zusammen und der Beute in Richtung Lessingstraße.

Der Duisburger beschreibt das Trio folgendermaßen:

Das Mädchen soll etwa zwölf Jahre alt sein, 1,50 bis 1,55 Meter groß, schwarze, überschulterlange Haare haben und eineschlanke Figur. Sie trug ein rotes T-Shirt und eine blaue Jeans, die im Kniebereich zerrissen war.

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Die Männer sollen beide rund 18 Jahre alt sein, 1,70 bis 1,75 Meter groß und ebenfalls eine schlanke Figur haben. Einer trug ein dunkles Käppi und ein weißes T-Shirt. Ein schwarzer Haaransatz war erkennbar. Er hatte ein "Palästinensertuch" vor das Gesicht gezogen. Der zweite Verdächtige trug ebenfalls ein dunkles Käppi und ein buntes T-Shirt mit vielen gestreiften Farben.

Die Dinslakener Polizei bittet Zeugen um Hinweise unter der Telelefonnummer 02064 6220.

So schützt man sich vor fiesen Maschen

Außerdem rät die Polizei, sich in solchen Situationen zu schützen, indem man einen Bekannten anruft, bevor man einem Unbekannten folgt, weil jemand potenziell Hilfe braucht. Dem Bekannten am Telefon soll man sagen, wo und in welcher Situation man sich befindet. Man soll demnzufolge dann offensichtlich in der Leitung bleiben, wenn man mit den Unbekannten spricht.

Wenn es sich dabei um Räuber handelt, werden die es sich laut Polizei gut überlegen, bevor sie zur Tat schreiten. Denn das Risiko erwischt zu werden, sei durch den "Ohrzeugen" drastisch erhöht.

(see)
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