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Dinslaken: Burghofbühne hofft, im Februar wieder spielen zu können

Dinslaken im zweiten Lockdown : Burghofbühne plant jetzt für den Februar

Das Landestheater hat mit der Lockdown-Verlängerung gerechnet. Die Akteure haben aber die Probenarbeit fortgesetzt und die Stücke bis zur Generalprobe gebracht.

Die am Dienstag verkündete Verlängerung des Lockdowns kam für die meisten nicht überraschend. So gut wie niemand hat damit gerechnet, dass am Montag, 11. Januar die Geschäfte wieder öffnen, die Restaurants wieder Gäste empfangen dürfen. Bis Ende Januar wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verlängert.

Die Verlängerung kam auch für Mirko Schombert, den Intendanten der Burghofbühne, nicht überraschend. Das sei zu erwarten gewesen. Deshalb habe sich das Landestheater auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Februar vorbereitet. An Aufführungen im Januar habe man nicht gedacht, so Schombert. Man plane für den Februar, für den Fall, dass es dann wieder möglich ist zu spielen. Im Vergleich zum ersten Lockdown konnten die Akteure der Burghofbühne nun die Probenarbeit fortsetzen. Im Frühjahr musste der Probenbetrieb eingestellt werden, berichtet Mirko Schombert. Jetzt könne man die Stücke bis zur Generalprobe bringen. Und im Frühjahr musste sich der Theaterchef erstmals mit dem Thema Kurzarbeit beschäftigen. Im Vergleich zum Frühjahr habe sich mit dem Ende des Lockdowns ein Optimismus „breitgemacht“, nun sei dieser Optimismus ein bisschen geringer.

Der Intendant der Burghofbühne wünscht sich etwas mehr Vorlauf. Auch wenn in dieser Woche entschieden worden wäre, ab Montag könnte die Burghofbühne wieder spielen, wäre es schwierig umzusetzen. Wichtig sei es, die Bevölkerung mitzunehmen. Über die Lockerungen zu Weihnachten und Silvester habe er sich gewundert.

Andreas Magedanz, Inhaber des Restaurants Zeloh in Lohberg, hat mit der Verlängerung der Corona-Maßnahmen gerechnet. Die Zahlen seien einfach zu hoch, um die Geschäfte und Restaurants nächste Woche wieder zu öffnen. „Ich gehe von März aus“, sagt der Inhaber des im Dezember 2019 eröffneten Restaurants. Der nun vereinbarte Termin 31. Januar sei unrealistisch, sagt er. Den Lockdown nutzt er, um sein Restaurant für die Wiedereröffnung vorzubereiten. In relativ kurzer Zeit sei das Restaurant auf dem ehemaligen Zechengelände errichtet worden. Da sei einiges liegen geblieben, was nun nachgeholt werde. Es hätte von Anfang an ein strenger Lockdown sein müssen, denn es sei ja prognostiziert worden, dass es im Herbst eine zweite Corona-Welle geben werde.

Daniel Jonkmanns vom gleichnamigen Unternehmen aus Dinslaken ging von einer Verlängerung des Lockdowns aus. Es sei auch die richtige Entscheidung, solange die Zahl der Neuinfektionen so hoch sei. Sonst würde man die Pandemie nie in den Griff bekommen, fügt er hinzu. Schon als der Zeitraum des Lockdowns bis zum 10. Januar festgelegt wurde, habe er gewusst, das werde nicht reichen, sagt Jonkmanns.

(mt)