1. NRW
  2. Städte
  3. Dinslaken

Dinslaken: Bürgermeisterkandidat Gerd Baßfeld (Die Linke) im Twitter-Interview

Bürgermeisterkandidat der Linken in Dinslaken : Sagen Sie jetzt nicht zu viel!

Im Wahlkampf wird oft lang geredet und viel versprochen. Manchmal hilft es aber, seine Botschaft auf einen Kern zu verdichten. Bei der beliebten Social-Media-Plattform Twitter wird man dazu gezwungen. Maximal 280 Zeichen pro Tweet sind hier erlaubt. Wir haben Politiker im Kommunalwahlkampf gebeten, auf unseren Fragenkatalog jeweils eine Antwort mit maximal 280 Zeichen zu geben.

Wer sind Sie?

Mein Name ist Gerd Baßfeld, evangelisch, verheiratet, drei Kinder, drei Enkel. Ausbildung zum Betriebsschlosser auf der Schachtanlage Lohberg. Studium als Diplomsozialpädagoge, über 30 Jahre Leitung von Jugendzentren und kirchliche Jugendarbeit.

Warum sind Sie in Ihre Partei eingetreten?

Sie ist die einzige Partei, die sich gegen Kriege ausspricht. Sie spricht sich klar aus für soziale und ökologische Veränderungen (verbesserter und bezahlbarer ÖPNV, bezahlbare Wohnungen,  guter Klimaaktionsplan). Wir haben nur diese eine Welt.

Ihr größtes konkretes Ziel für die nächste Wahlperiode?

1. Einen besseren ÖPNV mit Umsetzung des Konzeptes von 2017 für ein fahrradfreundliches Dinslaken.  2. Ein neues Freibad für Dinslaken, da SPD und CDU dieses 2016 geschlossen haben. Beide Parteien nahmen uns ein Stück Heimat, das gilt es wieder herzustellen.

Warum soll man sie wählen?

Weil bei mir der Mensch im Mittelpunkt steht. Ein Beispiel: Vor 6 Jahren gab es einen faulen Kompromiss von SPD, CDU und Grünen für die Sekundarstufe. Die Linke forderte die zweite Gesamtschule in Hiesfeld. Nach 6 Jahren wurde die Sekundarschule geschlossen, die zweite Gesamtschule entsteht.

Ihr politisches Vorbild und warum?
Martin Luther King, der gegen den Rassismus gekämpft hat. Rosa Luxemburg, die sich für eine gerechte und soziale Welt eingesetzt hat. Ich lebe nach ihrem Zitat „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern.“