Dinslaken: Dinslaken als Teil des „größten Chors der Welt“

Dinslaken : Dinslaken als Teil des „größten Chors der Welt“

Als die Fanfaren dumpf im Rund des Burgtheaters einsetzen, ist das Startsignal gesetzt. Mit den über 300 Sangeswilligen, die sich im Freilichtheater versammelt hatten, stimmen gleich 50 000 andere mit ein.

"Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt" - das Steigerlied ist das erwählte Lied, das den Chor des Ruhrgebiets miteinander verbindet. Voller Klang und kräftiger Gesang steuert das Burgtheater zum "Day of Song" dabei.

Thomas Groß, der stellvertretende Bürgermeister von Dinslaken, sagte gleich zu Beginn: "Dinslaken ist Teil des größten Chores der Welt." Sieben Chöre, sieben Grundschulen, sieben Kindertagesstätten und hunderte Besucher füllten das Burgtheater fast vollständig aus. Das Vorprogramm, bevor alle teilnehmenden Städte und Gemeinden gleichzeitig das Steigerlied sangen, prägten eben jene Kindergartenkinder und Grundschüler.

Wochenlang studierten sie Stücke ein, die sie dem nun so großen Publikum präsentieren durften. Einheitlich gekleidet und mit bunten Luftballons ausgestattet bereitete ihnen ihr Auftritt sichtlich Freude. Der Radiosender WDR 2 setzte das laufende Programm aus, um mit den Fanfaren ein für alle Sänger gleiches Zeichen für den Beginn zu setzen.

Thomas Baumann, der die musikalische Gesamtleitung für den Dinslakener "Day of Song" übernommen hatte und durch das Programm führte, band das Publikum als Teil des Chores ein.

Nach dem Steigerlied, das der MGV "Concordia" Lohberg mit drei Strophen solo ausschmückte, sang der große Chor im Burgtheater 14 weitere Stücke wie "What shall we do with a drunken sailor". Mit "Dum di da di" versuchte Baumann sogar einen Kanon.

Michael Lex spielte das Klavier zur Begleitung, die Sailorband des Shanty Chores Hiesfeld gab das Instrumentenensemble. Die Besucher des Burgtheaters nutzten ihr Textheft ausgiebig, um in den Gesang mit einzustimmen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: 30.000 Sänger im Burgtheater

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