Dinslaken: 22.000 Quadratmeter große Gewerbeliegenschaft wechselt Besitzer

Stillschweigen über Kaufpreis : 22.000-Quadratmeter-Gewerbeliegenschaft wechselt den Besitzer

Institutioneller Investor erwirbt die Immobilie in Dinslaken für einen siebenstelligen Euro-Betrag. Verkäufer mietet das gesamte Anwesen wieder zurück.

In Dinslaken hat eine Gewerbeimmobilie mit rund 3600 Quadratmetern Büro- und Hallenfläche sowie einem etwa 22.000 Quadratmeter großen Grundstück den Besitzer gewechselt. Gekauft wurde das Areal von einem institutionellen Investor, der dafür einen siebenstelligen Euro-Betrag gezahlt hat. Den Verkauf der Liegenschaft vermittelte im Auftrag des Eigentümers der Immobiliendienstleister Aengevelt, der mit Niederlassungen in sechs deutschen Städten präsent ist.

Zu der Lage des Objektes wollte Thomas Glodek, Sprecher von Aengevelt in Düsseldorf, keine näheren Angaben machen. Über die genaue Höhe des Kaufpreises sei zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart worden. Die Bruttoanfangsrendite wird mit jährlich neun Prozent angegeben.

Der Verkauf erfolgte in Form eines so genannten sale-and-lease-back. Dabei mietet der Verkäufer die Liegenschaft nach dem Verkauf zurück. „Der Eigentümer hat die gute Nachfrage nach solchen Liegenschaften für den Verkauf genutzt und so Kapital für sein Kerngeschäft bei gleichzeitig planbaren, marktgerechten Mietkonditionen freigesetzt“, erläutert Jan Schmitz, stellvertretender Leiter des Düsseldorfer Investment-Teams von Aengevelt, die Hintergründe des Verkaufs. Das Dinslakener Grundstück sei verkehrlich optimal an die Autobahn A 3 und das Oberhausener Kreuz und damit auch überregional angebunden. Die große, noch unbebaute Grundstücksfläche der Immobilie biete erhebliche Ausbaureserven, so Jan Schmitz.

„Rendite und solventer Mieter überzeugten den Erwerber“, so Christoph Hinz von Aengevelt, der den Käufer der Dinslakener Gewerbeimmobilie betreut hat. Die Liegenschaft mit ihrer Standortqualität eröffne dem Käufer auch exzellente Möglichkeiten der Nachvermietung im Falle eines Auszugs. Die vorhandenen großzügigen Erweiterungsreserven böten sich beispielsweise an für eine „an diesem Standort stark nachgefragte logistische Nutzung“, so Christoph Hinz weiter.

(hsd)