Dinslaken: DIN-Tage-Veranstalter zieht eine positive Bilanz

Dinslaken : DIN-Tage-Veranstalter zieht eine positive Bilanz

Das Programm nächstes Jahr noch zu toppen, wird schwer, findet Jörg Springer.

"Dieses Jahr war insgesamt ein sehr nervenschonendes", befand Din-Event-Geschäftsführer Jörg Springer gestern und gab sich in einer ersten Bilanz zu den Din-Tagen sehr zufrieden. "In der Stadt herrschte überall eine entspannte und positive Stimmung." Das Wetter habe sein übrigens hinzugesteuert und "die Din-Tage gekrönt". "Ich hatte dieses Jahr bei den Bands ein sehr gutes Gefühl, das wurde von den Reaktionen sogar noch übertroffen", sagt Jörg Springer. Gerade in den Abendstunden sei es vor den Bühnen am Altmarkt und Neutor, aber auch beim SYLS (Support Your Local Scene) Festival im Burgtheater sehr voll und die Stimmung unglaublich gut gewesen.

"Programmmäßig ist das im folgenden Jahr denke ich kaum noch zu toppen", sagt er. Die Entscheidung, die Jugend-Din-Tage wieder im Stadtpark zu veranstalten, sei die richtige gewesen. Das Angebot dort sei vielfältig und ansprechend gewesen. Auch, dass der Kindertrödelmarkt ebenfalls im Stadtpark stattgefunden hätte, bewertet Springer als richtige Entscheidung. Dennoch sieht er den Kindertrödel noch als eine der großen Baustellen an: Zum einen seien die Flächen auf dem Schotter ungeeignet gewesen, zum anderen die Gänge zu schmal. "Da müssen wir uns für das nächste Jahr noch etwas einfallen lassen", sagt Springer.

"Die Unterveranstalter waren größtenteils zufrieden", sagt der Din-Event-Manager. Einige jedoch hätten bemängelt, dass viele Besucher auf selbst mitgebrachte Getränke zurückgreifen würden. Jörg Springer versteht das Problem, schließlich finanziere sich das Stadtfest auch über die Einnahmen aus Getränken und Essen. "Das ist aber ein ganz sensibler Prozess", sagt er. Einerseits müsse man natürlich Einnahmen generieren, andererseits wolle man die Leute auch nicht vom Stadtfest abschrecken, indem man ihnen zum Beispiel das Mitbringen von Getränken untersage.

Christiane Wenzel, bei der Stadt Dinslaken zuständig für den Geschäftsbereich Ordnung, erklärte, dass das Ordnungsamt vereinzelt Platzverweise auf dem Spielplatz hinter dem Burgtheater ausgesprochen habe. Die Polizei habe einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz geahndet, zudem habe es zwei Taschendiebstähle und einen Raub während der Din-Tage gegeben.

(akw)