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Digitales Lernen: Schüler in Hünxe erhalten jetzt Laptops

Für Distanzunterricht und modernere Lehrmethoden : Laptops für die Schüler in Hünxe sind da und werden verteilt

Kinder ohne eigenes Endgerät bekommen Leihgerät für den Lockdown. Damit können sie dann von zu Hause aus arbeiten. Bereits vor den Ferien hatten alle Lehrkräfte ihr Gerät erhalten.

Bei der Gemeinde Hünxe sind die bestellten mobilen Endgeräte für Schülerinnen und Schüler eingetroffen. Bereits vor den Ferien hatten alle 121 Lehrkräfte an den Hünxer Schulen ihre Geräte erhalten. Nun sind die Kinder an der Reihe: 150 Geräte sind bereits an Kinder der Gesamtschule abgegeben worden, die zu Hause auf kein mobiles Endgerät zurückgreifen können. Das erfolgt während des Lockdowns auf Leihbasis. Weitere 400 Geräte werden den Schulen zur Verfügung gestellt, die diese dann im Unterricht nutzen können.

Die Gemeinde Hünxe hat sich mit den Schulen für die Anschaffung von „Edubooks“ der Firma Prowise entschieden. Es handelt sich um so genannte „Convertibles“: Geräte, die sowohl als Laptop als auch als Tablet genutzt werden können und die mit Tastatur und Stift ausgestattet sind. Sie haben ein robustes Gehäuse und eine kompakte Größe, das sei vorteilhaft für den Einsatz im Schulalltag.

Prowise lieferte auch die digitalen Tafeln, die mittlerweile in jedem Klassenraum der Hünxer Schulen hängen. „Somit besteht die bestmögliche Kompatibilität der Geräte im Unterricht, der hoffentlich bald wieder in der Schule stattfindet“, so Bürgermeister Dirk Buschmann bei der Übergabe der Geräte an Gesamtschulleiter Klaus Ginter.

Den Schulen wird eine Lern- und Kommunikationsplattform zur Verfügung gestellt. Der Anbieter heißt „iServ“. Lehrkräfte und Schüler können darüber auf E-Mail, Kalender und Intratnet zurückgreifen, Dateien austauschen und gemeinsam an Dokumenten arbeiten, es gibt einen integrierten Messenger und Video-Klassenräume.

Für Einrichtung und Wartung steht den vier Hünxer Schulen ein Schuladministrator in einer Vollzeitstelle zur Seite. Das wird als „Dienstleistung“ vom Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein „eingekauft“.

(RP)