Voerde: Die Stockumer Schule rockt gewaltig

Voerde: Die Stockumer Schule rockt gewaltig

Die Stockumer Schule veranstaltet zur Zeit ein Musikprojekt.Jugendliche dürfen an verschiedenen Workshops teilnehmen, um Instrumente auszuprobieren und zu erlernen.

Rockmusik liegt im Trend. Zumindest in der Stockumer Schule. Hier findet zur Zeit das Projekt „Stock of rock“ statt. Aus allen Richtungen schallen unterschiedliche Rhythmen. Geschickte Hände lassen Nirvana-Melodien aus der Gitarre erklingen und das Fußtippen der Schlagzeuger ist nicht zu überhören. In drei Bereichen können Jugendliche Bass-, Schlagzeug- und Gitarrenkurse besuchen.

An den Gitarren

Den meisten Andrang erhält Patrick Karaska (20) in der „Gitarren-Area“. Der Hausmeister der Stockumer Schule würde seinen eigenen Musikgeschmack in die etwas „rockigere Geschichte“ einordnen und bevorzugt deutsche Musiker. Ihm ist für das Projekt wichtig, dass die Teilnehmer eigene Musikvorschläge mitbringen, damit auf jeden individuell eingegangen werden kann.

„Ist voll nett hier“

„Mein erster Eindruck ist total positiv. Ist voll nett hier“, meint Celina Evers und hält dabei ihre Gitarre zwischen den Händen. Dass sie an diesem Nachmittag das einzige Mädchen ist, macht ihr nichts aus. Die 16-Jährige spielt ihr Instrument inzwischen seit zwei Jahren und wäre nun gern Mitglied einer Band. Sie hofft auf Gleichgesinnte in der Stock. Für den Anfang besucht sie den Gitarren-Workshop, um ihre bisherigen Akkord-Griffe auszubessern und zu erweitern. Für die nächsten Tage hat sie sich vorgenommen beim Bass-Unterricht vorbeizuschauen. Wie viele der Workshopteilnehmer, steht sie mehr auf etwas rockige Musik. Durch ihre Eltern ist sie auf den Geschmack gekommen und auch Rock-Klassiker wie Bob Dylan stehen auf ihrer Favoritenliste.

An der Ukulele

Währenddessen versucht Dennis Weitauer (14) seine Zupffähigkeiten auf der Ukulele. Er würde gerne Gitarrist einer Band sein. „Und wenn das nicht klappt, kann ich auch noch singen“, fügt er lachend hinzu.

Ebenfalls im Gitarrenkursus ist Niklas Hallmann. Der 13-jährige Punk-Rocker spielt mittlerweile schon seit viereinhalb Jahren E-Gitarre und möchte am liebsten mit seinem Freund Benjamin Ullrich zusammen Musik machen. Dieser sitzt zur selben Zeit ein Stockwerk höher am Schlagzeug. Dort betreut Philipp Kozin (19) die Jungs an seinem Lieblingsinstrument. Seit sechs Jahren ist er als ehrenamtlicher Helfer bei der Stock dabei. Mit der pädagogischen Leiterin Petra Scholz hat er dieses Projekt schon seit Anfang Sommer geplant. „Unser Ziel ist es, Jugendliche vom Instrument zu begeistern und ihnen Einstieg in die Musik zu verschaffen“, sagt der Schlagzeuger und freut sich über das Interesse der Teenager.

Auf einer Wellenlänge

Die meisten Teilnehmer haben das Gleiche im Sinn. Ihre Fähigkeiten verbessern, um einmal irgendwann selbst auf der Bühne zu stehen. Am liebsten mit eigenen Kompositionen.

(RP)
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