Voerde: Die Linke fragt nach Entschädigung der Gewerbetreibenden

Voerde : Die Linke fragt nach Entschädigung der Gewerbetreibenden

Die Kreistagsfraktion Die Linke nimmt sich des Themas K-17-Umbau an und hat dazu einen Fragenkatalog an den Kreis Wesel als Vorhabenträger gerichtet. Sie will wissen, wie viele Firmen sich an der Ausschreibung für die Maßnahme beteiligt haben, welches Unternehmen zu welchem Preis den Zuschlag bekommt und um wieviel die Kosten von den zuletzt veranschlagten 3,4 Millionen Euro abweichen würden. Die Linke verweist auf die Anliegerversammlung am 10. Januar 2018, in der laut Protokoll der Stadt der Kreis darauf hingewiesen habe, dass die Kostenangabe ansatzweise stimme.

Angesichts der erst am 23. Januar erfolgten Ausschreibung fragt die Fraktion, woher der geplante Kostenansatz kommt. Außerdem habe der Kreis erklärt, dass der Auftrag nicht vergeben werde, sollte sich herausstellen, dass bei der Ausschreibung die Kosten um ein Vielfaches höher seien. "Was ist ein Vielfaches?" Die Maßnahme erfolgt in sechs Teilabschnitten - wobei jeweils eine Vollsperrung erfolgt. Der Kreis begründe dies mit geringeren Kosten und einer schnelleren Umsetzung des Bauverfahrens, erklärt die Linke. Sie fragt, wie hoch die Einsparungen sind und ob eine Ampellösung möglich ist.

Auch spricht sie die mit der Vollsperrung einhergehenden Folgen für die Gewerbetreibenden an: Hätten diese die Möglichkeit, ihre finanziellen Einbußen geltend zu machen? Ein weiterer Aspekt betrifft die 796. 000 Euro Mehrkosten. Die Linke will wissen, ob diese auch auf Verzögerungen bei der K-17-Sanierung zurückzuführen seien, die der Kreis auch mit Personalmangel begründet habe.

(P.K.)
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