Kommentar: Unsere Woche Der jüngste Coup zu Barmingholten ist verzweifelt und unlauter

Meinung | Dinslaken · Die Bürger will man auf keinen Fall ins Boot holen, aber die Politiker will man in Stimmung bringen: Hinter verschlossenen Türen im Rathaus haben der Konzern Thyssenkrupp und der mögliche Investor Hillwood präsentiert, was sie sich für ein Industrie- und Gewerbegebiet in Barmingholten vorstellen könnten. Will die Politik sich davon jetzt wirklich einlullen lassen? Ein Kommentar.

 An den Schalthebeln der Macht für oder gegen den Kooperationsstandort Barmingholten - es ist schon kompliziert.

An den Schalthebeln der Macht für oder gegen den Kooperationsstandort Barmingholten - es ist schon kompliziert.

Foto: Schwarze-Blanke

Nun hat der Konzern Thyssenkrupp also Kostenpflichtiger Inhalt die Karten auf den Tisch gelegt zu den IdeenKostenpflichtiger Inhalt die Karten auf den Tisch gelegt zu den Ideen für ein mögliches, von Kritikern gefürchtetes Industrie- und Gewerbegebiet in Dinslaken-Barmingholten. Wobei – nicht einfach auf den Tisch, Gott bewahre. Nur auf einen gut abgeschirmten Tisch mit Sichtschutz und vor ausgewähltem Publikum. Hinter verschlossenen Türen im Rathaus gab es einen Info-Termin mit den Fraktionsvorsitzenden der Parteien. Was dabei rüberkommen sollte (und wohl auch rübergekommen ist): So schlimm würde das doch gar nicht, wenn die Politik einem Kooperationsstandort zustimmte. Nur neun Hektar voller Gebäude. Grünflächen sind geplant. Alles halb so wild.