Dinslaken/Voerde/Hünxe: Das Interesse an der Briefwahl ist gestiegen

Dinslaken/Voerde/Hünxe : Das Interesse an der Briefwahl ist gestiegen

Kommunen verzeichnen vor der Bundestagswahl eine wachsende Anzahl von Anträgen.

Das Interesse an Briefwahlen wächst auch in Dinslaken, Voerde und Hünxe: Eine wachsende Zahl der wahlberechtigten Bürger nutzt in hiesigen Kommunen die Möglichkeit, vor dem 24. September über den neuen Bundestag abzustimmen. Bis jetzt sind bei der Stadt 8734 Anträge auf Briefwahl eingegangen. Bei der Bundestagswahl 2013 waren es insgesamt noch 8572. "Der Trend ist auf jeden Fall ein steigender", bilanziert Stadtsprecher Marcel Sturm. Zumal die Zahl noch ansteigen kann: Bürger, die die Briefwahl online beantragen, können das in Dinslaken noch bis zum Mittwoch vor dem Wahltag, 20. September, 18 Uhr. Schriftlich und mündlich ist die Briefwahlbeantragung noch zwei Tage länger möglich - nämlich bis Freitag vor dem Wahltag, 22. September, 18 Uhr.

Auch in Voerde stimmen dieses Mal mehr Bürger Briefwahl ab: 4800 Anträge dafür hat die Stadt bislang verzeichnet, wie der Technische Beigeordnete Wilfried Limke mitteilt.

Auch hier können es noch mehr werden: Wahlberechtigte, die durch Briefwahl wählen wollen, können die Unterlagen noch bis zum 22. September, 18 Uhr, im Bürgerbüro Voerde während der Öffnungszeiten beantragen und dort auch gleich wählen. Ebenso kann der Antrag bis zum selben Tag, 12 Uhr, online gestellt werden, per E-Mail an die Adresse wahlen@voerde.de auch bis 18 Uhr.

In der Gemeinde Hünxe haben von 11 411 Wahlberechtigten bis gestern 2300 die Briefwahl beantragt, nachdem die Wahlbenachrichtigungen zwischen dem 24. August und 3. September herausgeschickt worden waren. "Wir werden an die 3000 Briefwähler kommen", schätzt Wahlleiter Klaus Stratenwerth, "deutlich mehr als noch bei der Bundestagswahl 2013". Damals stimmten 2546 Hünxer per Briefwahl ab. Auch diesmal können in Hünxe Briefwahlunterlagen wieder mündlich, schriftlich oder erstmals auch online (Stratenwerth: "dieser Bereich wird gut angenommen") beantragt werden. Von rund 450 Wahlhelfern, die in 41 Wahlbezirken und sieben Briefwahlbezirken benötigt werden, hat die Stadt Dinslaken aktuell 412 zusammen. "Wir sind schon ganz dicht dran", sagt Stadtsprecher Marcel Sturm. Über weitere Helfer freue sich die Stadt noch - auch über solche, die zum Beispiel bei Erkrankungen einspringen könnten.

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"Wir haben genug Wahlhelfer zusammen", sagt auch Wilfried Limke, Technischer Beigeordneter der Stadt Voerde.

Ähnliches gilt für Hünxe: Am 24. September werden in den elf Stimmbezirken (zehn Wahllokale plus Rathaus) rund 100 Wahlhelfer sitzen, drei Briefwahlvorstände werden gebildet. "Wir haben die volle Besetzung von mindestens acht Personen überall erreicht", sagt Klaus Stratenwerth. Die Helfer seien aus dem Rathaus und über die Parteien angefragt worden. Ab 18 Uhr gibt es auch wieder eine öffentliche Präsentation der Wahlergebnisse im Sitzungssaal des Rathauses.

(akw/P.N.)
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