CDU Voerde erwartet Reaktivierung für den Personenverkehr auf alter Bahntrasse

Alternative zum Individualverkehr : Walsumbahn als attraktive Alternative für Autopendler

CDU Voerde erwartet von Streckenreaktivierung für den Personenverkehr einen gewaltigen Sprung nach vorn für die Verkehrssituation am Niederrhein.

Pendlern muss eine vernünftige Alternative zum Stopp-and-go-Verkehr geboten werden. Diese Ansicht vertritt der Voerder CDU-Chef Frank Steenmanns. Er beurteilt es als einen „gewaltigen Sprung nach vorn für die Verkehrssituation am Niederrhein“, wenn die Eisenbahnstrecke, die von Voerde über Walsum nach Oberhausen führt, die sogenannte Walsumbahn, für den Personenverkehr reaktiviert wird. Einen ersten wichtigen Schritt auf diesem Weg sieht Steenmanns, der auch Bürgermeisterkandidat seiner Partei in Voerde ist, als bereits geschafft an. Denn der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) habe eine Machbarkeitsstudie auf den Weg gebracht, die klären soll, wie sich die Strecke von Oberhausen nach Walsum für den Personenverkehr wiederbeleben lässt.

„Idealerweise sollten die Verkehrsplaner nun auch noch das unmittelbar anschließende Stück von Walsum nach Voerde unter die Lupe nehmen“, meint Steenmanns. Angesichts der Perspektiven, die sich eröffnen könnten, sollten sich Wege zur Finanzierung des vor Ort anfallenden Kostenanteils finden lassen, meint Frank Berger, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Die Idee zur Erweiterung der Machbarkeitsstudie will Frank Heidenreich, Vorsitzender der CDU-Fraktion in der VRR-Verbandsversammlung, bis in die Chefetage des Verkehrsverbundes tragen.

Bis tatsächlich wieder Personenzüge auf der Walsumbahn fahren, wird einige Zeit vergehen. Gegenwärtig wird die eingleisige Trasse nur für den Gütertransport genutzt, der letzte Personenzugzug war dort im Mai 1983 unterwegs und verkehrte zwischen Oberhausen Hauptbahnhof und Walsum.

Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur der Walsumbahn werden notwendig sein, um die Strecke zu reaktivieren. „Wenn eine Machbarkeitsstudie den Nutzen für die Menschen bestätigt, sollten wir uns intensiv um die Finanzierung kümmern. Denn dann ist dieses Geld gut angelegt“, sagt Ingo Brohl, designierter CDU-Landratskandidat.

(hsd)
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