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CDU-Ratsherr empört über Wasserrohrbruch an Zeelinktrasse in Hünxe

Bagger beschädigt Rohr : CDU-Ratsherr empört über Wasserrohrbruch an Zeelinktrasse

CDU-Ratsherr Ernst Daubenspeck sorgt sich um Anwohner und kritisiert den Verlauf der Pipeline. Die Verlegung erfolge zu nah am Wohngebiet. Teilweise werde 24 Stunden ununterbrochen durchgearbeitet und das mit viel Lärm und hellen Strahlern.

(RP) Empört darüber, wie die Anwohner und Betroffenen, die an der Zeelinktrasse wohnen, schon seit über einem halben Jahr in Mitleidenschaft gezogen werden, zeigt sich CDU-Ratsherr Ernst Daubenspeck. Seit September 2019 sei die große Baustelle für die Unterdükerung des Kanals und der Lippe im Gange. Teilweise werde 24 Stunden ununterbrochen durchgearbeitet und das mit viel Lärm und hellen Strahlern. Der Schwerlastverkehr kommt oben drauf, so Daubenspeck. Dies alles sei eine beträchtliche Störung nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere.

Am 11. Mai nun sei das Fass übergelaufen. Bei Baggerarbeiten entstand ein Wasserrohrbruch an der Weseler Straße in Höhe der Einfahrt zum Gewerbegebiet Beckuhl. Ein Hauptrohr wurde beschädigt. Alle Anwohner hatten kein Wasser mehr, und das Trinkwasser füllte schnell die Baugrube aus. Der CDU-Ratsherr fragt sich nun, warum die Zeelinktrasse so nah an die Wohnbebauung gelegt werde, wo doch bereits Versorgungsleitungen wie Telefonkabel, Gas-, Wasser- und Abwasserleitung dort lägen. Die Priorität der Trassenfindung sei weg von der freien Landschaft zum Erhalt des Waldes, hin zur Wohnbebauung gelegt worden. „Nun sieht man die Folgen, dass bei jeder Straßenquerung Hauptleitungen der Versorgungsinfrastruktur im Weg sind“, sagt Daubenspeck. Zeelink habe gesagt, dass ihr größter Feind Baumaßnahmen sind. „Wo ist die Gefahr größer als am Bebauungsgebiet? Nirgends. Ausgerechnet bei der Verlegung der eigenen Trasse werden die Auflagen nicht erfüllt, im Bereich von anderen Versorgungsleitungen sorgsam vorzugehen.“