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CDU fordert Ampel für die Feuerwehrausfahrt in Friedrichsfeld

Arbeitskreis wird sich mit der Thematik befassen : CDU macht sich für Ampel vor Feuerwache Friedrichsfeld stark

Feuerwehrfahrzeuge haben oftmals große Probleme, von der Wache in Friedrichsfeld ungehindert auf die B 8 zu fahren. Bei Rückstau und auch bei fließendem Verkehr gibt es Verzögerungen.

Die CDU-Fraktion hat sich mit einer Anfrage an die Voerder Stadtverwaltung gewandt. Die Christdemokraten wollen wissen, wie der Stand in Sachen Ampelanlage für die Feuerwache in Friedrichsfeld ist. Zudem soll die Verwaltung prüfen, „ob die Installation einer Bedarfsampel für die Ausfahrt der Feuerwache in Friedrichsfeld als ,Ultima Ratio’ mittlerweile als möglich erachtet wird“.

In dem von CDU-Fraktionsgeschäftsführer Henning Stemmer unterzeichneten Schreiben an die Verwaltung wird ausgeführt, dass nach Inbetriebnahme der Feuerwache spezielle Beschilderungen mit Hinweisen auf die Feuerwehrausfahrt angebracht wurden und ein Haltebalken auf die Fahrbahn aufgebracht wurde, um bei stockendem Verkehr die Ausfahrt freizuhalten. Doch sei das Problem dadurch nicht gelöst worden. Es zeige sich immer wieder, dass bei Rückstau an der Ampelkreuzung B 8, Spellener Straße, Hugo-Mueller-Straße „ein Ausfahren auf die B 8 schwierig oder nur verzögert möglich ist und selbst bei fließendem Verkehr derzeit die reine Beschilderung mit dem Hinweis auf die Feuerwehrausfahrt nicht ausreicht“.

Die CDU erinnert daran, dass schon vor vier Jahren die Installation einer Bedarfsampel angeregt wurde, um ein sicheres und schnelles Ausrücken der Einsatzkräfte zu ermöglichen. Nun wollen die Christdemokraten wissen, ob in dieser Sache weitere Gespräche mit Straßen NRW geführt worden sind.

Das Schreiben der CDU ist bei der Verwaltung eingegangen, wie Nicole Johann, Erste Beigeordnete der Stadt Voerde und dort zuständig für die Feuerwehr, bestätigte. Sie kündigte an, dass sich Ende Mai der Arbeitskreis Sicherheit und Ordnung mit der Thematik befassen werde und der Gang in die politischen Gremien anstehe. Die Verwaltung wird vorab Daten, Zahlen und Fakten sammeln. Auch soll die Feuerwehr zu dem Problematik gehört werden, wie die Beigeordnete sagte.

(hsd)