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CDU-Basis in Voerde ist für Friedrich Merz als Parteichef

Ergebnis einer Mitgliederbefragung : CDU-Basis in Voerde will Merz als Parteichef

Friedrich Merz, Armin Laschet und Norbert Röttgen sind im Rennen für den Parteivorsitz der CDU auf Bundesebene. Der Voerder Stadtverband hat seine Mitglieder befragt. Demnach liegt Merz bei der Voerder Basis in der Beliebtheit ganz weit vorn.

Die CDU-Basis in Voerde spricht sich für Friedrich Merz als neuen Parteivorsitzenden aus. Das teilt der Stadtverband mit, nachdem dazu eine Mitgliederbefragung durchgeführt wurde.

Die Voerder CDU hatte ihre Mitglieder gefragt, welchen der drei in Stellung gebrachten Kandidaten für den Bundesparteivorsitz sie sich wünschen würden. Was dabei herauskam: 73,7 Prozent derjenigen, die geantwortet hatten, waren für Friedrich Merz. 19,3 Prozent der Teilnehmenden waren für den heutigen NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet und rund sieben Prozent für Norbert Röttgen.

In echten Zahlen wirken diese Werte etwas nüchterner, der Vorsprung von Merz ist aber nicht weniger deutlich: Die CDU hat 188 Mitglieder in Voerde. Die Rücklaufquote der Befragung lag bei 31,9 Prozent – es gab also 60 Antworten. Von diesen Stimmen entfielen elf auf Laschet, vier auf Röttgen und 42 auf Friedrich Merz. Drei Personen hielten keinen der drei Bewerber für den Richtigen.

Die Voerder CDU wünscht sich, dass dieses Ergebnis an höherer Stelle wahr- und ernstgenommen wird und hat es an die CDU-Bundestagsabgeordnete und Kreisverbandsvorsitzende Sabine Weiss weitergeleitet. „Den Mitgliedern war bei dieser Befragung bewusst, dass unsere Parteitagsdelegierten keinem imperativen Mandat unterliegen und sie in ihrer Entscheidung auf dem kommenden Bundesparteitag völlig frei sind“, schreibt der Voerder Stadtverbandschef Frank Steenmanns dazu. Aber man habe die Erwartung, „dass die Delegierten von diesem Ergebnis erfahren und es in ihrem Meinungsbildungsprozess bedenken und bei ihrem abschließenden Votum berücksichtigen.“

Er bittet Weiss außerdem darum, das Instrument der Mitgliederbefragung auf Ebene des Kreises zum Thema zu machen. „Die Parteibasis sollte zukünftig häufiger in Meinungsbildungsprozesse einbezogen werden“, sagt Steenmanns. Das könne zu mehr Beteiligung führen. Es sei notwendig, dass dafür sichere digitale Wege geschaffen und zur Verfügung gestellt werden.

(szf)