Caritas-Wallfahrt von Dinslaken nach Voerde

Wallfahrt von Dinslaken nach Voerde: Caritas ist in Voerde sehr willkommen

Eine Station der Wallfahrt, die der Wohlfahrtsverband am Montag veranstaltete, war auf dem Gelände der früheren Parkschule in Friedrichfeld. Denn dort hat der Caritasverband Dinslaken-Wesel künftig seinen Sitz.

Vor verschlossenen Türen standen die Teilnehmer der Wallfahrt, die der Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel am Montag veranstaltete, als sie am Morgen die Messe in der Herz-Jesu-Kirche in Dinslaken feiern wollten. Das Gotteshaus war nicht rechtzeitig für die Wallfahrer geöffnet worden. Das geschah dann erst mit Verspätung, was dazu führte, dass der ursprüngliche Zeitplan durcheinander geriet und nicht mehr einzuhalten war.

Das war dann auch der Grund dafür, dass die Caritasmitarbeiter, die sich auf den Weg von Dinslaken nach Voerde gemacht hatten, mit über einstündiger Verspätung auf dem Gelände der früheren Parkschule in Friedrichsfeld eintrafen, wo sie eine Rast einlegten. Dort standen ein kräftigendes Mittagessen, kühle Getränkte sowie Kaffee und Kuchen bereit.

Das frühere Schulgelände war bewusst ausgewählt worden, weil sich dort künftig die Zentrale des Caritasverbandes Dinslaken-Wesel befinden wird, da der Wohlfahrtverband seinen Sitz von Dinslaken nach Voerde verlegt.

„Wir wollen die Mitarbeiter darüber informieren, was wir hier machen und ihnen schon einmal zeigen, wo die Heimat des Verbandes künftig sein wird“, erklärte Caritasdirektor Michael van Meerbeck., der sich morgens gemeinsam mit seinen Mitarbeitern von Dinslaken aus auf den Weg gemacht hatte. Für die Wallfahrt lagen rund 500 Anmeldungen vor, etwa 150 Teilnehmer seien dann noch im Laufe des Tages dazugestoßen, wie van Meerbeck berichtete.

Bürgermeister Dirk Haarmann (links) begrüßte die Caritas-Mitarbeiter auf dem Gelände der früheren Parkschule in Friedrichsfeld. Foto: mb/Martin Büttner

Unter einer großen Platane auf dem Schulhof waren Tische und Bänke aufgestellt worden, dort machten es sich die Wallfahrer dann in der Mittagspause gemütlich und stärkten sich mit Speisen und Getränken. Ursprünglich wollten der Voerder Bürgermeister Dirk Haarmann und der 1. Beigeordnete der Stadt, Wilfried Limke, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas auf dem Gelände der Parkschule willkommen heißen. Allerdings machte die Verspätung der Wallfahrer eine kurzfristige Planänderung erforderlich.

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Da Bürgermeister Haarmann noch einen Anschlusstermin hatte, begrüßte er diejenigen Caritasmitarbeiter, die einzeln oder in Gruppen zur Parkschule gekommen waren, und fuhr danach kurzerhand den Wallfahrern entgegen und empfing sie an der B8. „Die Caritas ist hier sehr willkommen“, erklärte der Voerder Verwaltungschef.

Dass der Verband sich auf dem Gelände der Parkschule ansiedeln wird, stellt für ihn „die ideale Nutzung“ des Geländes dar. Dadurch können die dort vorhandenen Gebäude in ihrem Charakter erhalten bleiben, der Baumbestand muss nicht weichen. „Die Gebäudesubstanz ist so groß, dass die Caritas Entwicklungsmöglichkeiten hat“, sagte Haarmann.

Wie Michael van Meerbeck erklärte, wird nicht nur die Caritas-Verwaltung auf das Areal der Parkschule ziehen, auch die technischen Dienste (Hausmeister), die Mahlzeitendienste, der EDV-Bereich sowie Angebote der Alten- und Jugendhilfe sollen dort angesiedelt werden.

Ein Gebäudetrakt der früheren Grundschule in Friedrichsfeld wird ein medizinisches Versorgungszentrum (Kinderarzt, Allgemeinmediziner) beherbergen.

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