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Bürgerbeteiligung zur Zukunft des Freibadgeländes Hiesfeld geht weiter

Ideen und Anregungen sind gefragt : Freibadareal: weitere Bürgerbeteiligung

Zur künftigen Nutzung des Areals des früheren Freibadgeländes in Hiesfeld sind viele Anregungen gesammelt worden. Auf dieser Grundlage wurde ein Vorentwurf mit Varianten erarbeitet, der nun mit den Bürgern diskutiert werden soll.

Die Dinslakener Flächenentwicklungsgesellschaft (Din Fleg) und das Landschaftsarchitekturbüro Stephan Lenzen haben in den zurückliegenden Wochen und Monaten viele Anregungen und Ideen zur Zukunft des ehemaligen Hiesfelder Freibadgeländes gesammelt. Dafür wurden Gespräche mit Vertretern aus Vebänden, Politik, ortsansässigen Vereinen und Initiativen geführt sowie die digitale Bürgerveranstaltung, die zu dieser Thematik bereits stattfand, ausgewertet. Dabei ist nach Feststellung von Bürgermeisterin Michaela Eislöffel deutlich geworden, dass für die Menschen „eine ökologische und naturnahe Gestaltung des Geländes im Vordergrund“ steht, zudem sollen dort Freizeit- und Sportaktivitäten möglich sein.

Das Areal wird als ein Ort für alle verstanden, zumal das Gelände des früheren Freibades ein sehr emotionaler Ort sei, mit dem viele Bürger, besonders die Hiesfelder, persönliche Erinnerungen verbinden. In den Varianten geht es um Unterscheide in der Nutzungsintensivät des Areals, um das Thema Wasser, den Rotbach, um den UMgang mit den Gnoch stehenden Gebäuden des Hiefelder Freibas. Auch der alte Baumbestand und Überlegungen für einen Mehrgenarationenpark spielen eine Rolle, wie Bürgermeisterin Eislöffel sagte.

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Auf der Grundlage der bisherigen Anregungen und Ideen zur künftigen Gestaltung des Areals hat das Planungsbüro Stephan Lanzen einen Vorentwurf in drei Varianten erarbeitet, der nun den Bürgerinnen und Bürgern in Dinslaken vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden soll. Erklärtes Ziel ist es, Anregungen zu diesem Vorwentwurf und damit einen Rahmen für die weitere Ausarbeitung zu einem Entwurf zu erhalten. Die Bürger sind eingeladen, sich zu beteiligen, ihre Meinungen und Einschätzungen in den weiteren Prozess einzubringen. Dazu haben sie in den nächsten Wochen die Möglichkeit, und zwar digital interaktiv oder in Präsenz.

Bis einschließlich Sonntag, 21. November, stehen die drei Planungsvarianten auf der Internetseite der städtischen Gesellschaft Din Fleg bereit und können dort eingesehen werden, wie Din Fleg-Geschäftsführer Dominik Erbelding sagte. Auf interaktiven Karten haben die Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit, Anregungen zu geben.

Gedacht worden ist auch an diejenigen, denen eine Online-Teilnahme nicht möglich ist. Für sie finden zwei Präsenzveranstaltungen statt, bei denen sie ihre Ideen und Vorschläge loswerden können. Dafür stehen Mitarbeiter der Din Fleg an zwei Terminen als Ansprechpartner am Bürgerbüro in Hiesfeld zur Verfügung. Und zwar am Dienstag, 16. November, sowie am Donnerstag, 18. November, jeweils in der Zeit von 9 bis 13 Uhr.

Wie Dominik Erberding weiter berichtete, ist zudem für Mittwoch, 8. Dezember, eine Bürgerverstaltung zu dieser Thematik geplant, die in der Kathrin-Türks-Halle stattfindet. Beginn ist am Veranstaltungstag um 18 Uhr. Dann wird den Teilnehmern in der Stadthalle der Planungsstand vorgestellt, und sie können ihre Anregungen einbringen. Natürlich habe auch die Politik die Möglichkeit, sich im weiteren Verlauf des Beteiligungsprozesses einzubringen.

Im nächsten Schritt steht dann die Entwurfsplanung an. Der Din Fleg-Geschäftsführer geht davon aus, dass diese Planung bis Frühjahr 2022 vorliegt. Er berichtete, dass die Kostenschätzung für die Vorentwurfsplanung mit den drei Varianten in Arbeit ist, denn die anfallenden Kosten stellen eine wesentliches Entscheidungsgrundlage dar. Zudem kündigte Erbelding an, dass in der Bürgerinformationsveranstaltung am 8. Dezember etwas zu den Kosten gesagt werden wird.