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Dinslaken: Betuwe: Bahn braucht Grundstücke

Dinslaken : Betuwe: Bahn braucht Grundstücke

Wenn das dritte Gleis an der Betuwelinie gebaut wird, braucht die Bahn Grundstücke entlang der Strecke – manche für immer, manche nur vorübergehend, beispielsweise zum Anlegen einer Baustraße.

Wenn das dritte Gleis an der Betuwelinie gebaut wird, braucht die Bahn Grundstücke entlang der Strecke — manche für immer, manche nur vorübergehend, beispielsweise zum Anlegen einer Baustraße.

Da das Planfeststellungsverfahren für die Streckenabschnitte in Dinslaken und Voerde kurz vor der Eröffnung steht, nimmt die Bahn zur Zeit Kontakt zu den Grundstücksbesitzern auf. In Voerde hat sie bereits einige angeschrieben, in Dinslaken wird sie das demnächst wohl tun. Nach den Osterferien soll zudem noch einmal eine große Informationsveranstaltung stattfinden.

Der Vorstand der Dinslakener Initiative "Betuwelinie — so nicht" weist in dem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass die Bahn versichert hat, dass sie bemüht sein wird, eine einvernehmliche und für die betroffenen Grundstückseigentümer akzeptable Lösung zu finden. Wertermittlungsgutachten würden von staatlich geprüften und vereidigten Sachverständigen gefertigt. Auf Wunsch überlasse die Bahn die Auswahl der Gutachter dem jeweiligen Eigentümer. Auch wenn ein Grundstück nur zeitlich befristet gebraucht werde, wolle die Bahn dies angemessen entschädigen. Dies gelte auch für die Bepflanzung oder beispielsweise für Gartenlauben.

Erschütterung analysieren

Der Vorstand der Bürgerinitiative rät den Anliegern an der Bahn, über die von der Bahn nur punktuell gemachten Erschütterungsuntersuchungen hinaus für ihre Gebäude an der Bahnlinie bei einem zertifizierten Sachverständigen eine Erschütterungsanalyse in Auftrag zu geben. Dies soll möglichst vor Beginn der Bauarbeiten geschehen. Eine solche Analyse verschaffe den Besitzern die Sicherheit, nachweisen zu können, dass sich wegen der Bauarbeiten oder des späteren Betriebs auf der Strecke Schäden an ihren Gebäuden eingestellt haben.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Ein Leben am Bahnübergang

(RP/rl)