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Dinslaken: Bergpark ist ein Kleinod für Dinslaken

Dinslaken : Bergpark ist ein Kleinod für Dinslaken

Dinslaken ist um eine Attraktion reicher: Der Bergpark Lohberg ist eröffnet. Minister Groschek, Bürgermeister Michael Heidinger, Stefan Zimkeit und Dr. Jürgen Rupp von der RAG AG schnitten gemeinsam das rote Band durch.

Das Band ist durchschnitten - der Bergpark in Lohberg nun seiner offiziellen Bestimmung der Bevölkerung übergeben. Wenn die es denn am gestrigen Tag überhaupt schafften, den Park zu erreichen. Ab Feuerwache ging kaum noch etwas auf der Hünxer Straße. Stoßstange an Stoßstange versuchten die Autofahrer weiterzukommen, hielten Ausschau nach einem geeigneten Parkplatz. Andere kamen lieber gleich zu Fuß oder mit dem Fahrrad und so war der Andrang auf dem Gelände groß.

"Aus der ehemals verbotenen Stadt wird ein für die Öffentlichkeit zugängliches Areal", freute sich Dr. Jürgen Rupp von der RAG AG und wies auch auf die anstehenden Arbeiten im zukünftigen Wohnquartier hin. Es gehe voran in dieser Stadt, so Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, nicht nur in der Innenstadt sondern auch in Lohberg.

Acht Hektar Park seien mit dem Bergpark entstanden, einem Park, der dank des Engagements vieler entstanden sei. Nun müsse er nur noch angenommen werden als Begegnungsstätte, zur Freizeit und Erholung. Eineinhalb Jahre dauerten die Arbeiten auf dem Gelände, Jahrelange Planungen jedoch waren dem bereits vorausgegangen.

Schon unter der ehemaligen Bürgermeisterin Sabine Weiss wurden die ersten Weichen gestellt, das Forum Lohberg mischte sich ein, sorgte für die nötige Bürgerbeteiligung und so entstand unter Beteiligung vieler Akteure ein wahres Kleinod. Eine Gartenstadt 2.0 sei im Wachsen begriffen, darauf machte NRW-Bauminister Michael Groschek aufmerksam.

"Hier entsteht etwas Neues, für mutige und kreative Menschen." Kreativ zeigten sich auch die Linken. Die hielten ihm deutlich sichtbar ein Banner unter die Nase, auf dem sie auf den wenig attraktiven Bahnhof aufmerksam machten, auch den würden die Menschen brauchen. Groschek versprach, sich dafür einzusetzen.

Beim interreligiösen Gebet mahnte Imam Ahmet Sen einmal mehr, "den Hass aus den Herzen zu nehmen, denn Allah habe alle Menschen gleich geschaffen, niemand stehe über dem anderen. Allah lehrt uns im Koran, dass er die Vielfalt geschaffen hat, damit wir alle voneinander lernen." Ähnliche Worte fand Superintendent Friedhelm Waldhausen mit Auszügen aus der Bergpredigt.

Und dann ging's zum gemütlichen Teil. Hüpfburg, Laufball, XXL-Spiele, Kindereisenbahn, Musik, geführte Rundgänge, Fahrten mit dem Din-Rad, Spaziergänge hinauf in die Höhen - all das genossen Jung und Alt in vollem Umfang.

(RP)