Ausstellung Malschule Magenta: pulsierende Klänge zwischen Farbklängen

Malschule Magenta : Pulsierende Klänge zwischen Farbklängen

Die Vernissage von „Risiko statt Rezept“der Malschule von Ulrike Int-Veen im Museum Voswinckelshof lockte viele Besucher an.

Als Geburtstagsgeschenk zum zehnjährigen Bestehen bezeichnete Bürgermeister Michael Heidinger die erste Ausstellung von Ulrike Int-Veens Malschule Magenta im Museum Voswinckelshof. Bei gut besuchter Vernissage erinnerte das Stadtoberhaupt auch an die „Local Heroes“-Woche im Januar 2010, als Dinslaken deutlich sichtbare Fußstapfen im Kulturhauptstadtjahr hinterlassen habe, die bis heute bemerkt würden. Ulrike Int-Veen gestaltete Ruhr.2010 aktiv mit.

Und nun „Risiko statt Rezept“. In ihrer Einführung zur Ausstellung erklärte Ulrike Int-Veen, wie sie und ihre Schülerinnen, von denen 19 an der Ausstellung im Museum beteiligt sind, arbeiten. Die informellen Kunstwerke entstehen ohne vorherige Festlegung. Gegenständliches, Musik und Poesie geben lediglich einen äußerlichen ersten Impuls, das Bild selbst entsteht aus der Entwicklung heraus, aus dem fortschreitenden Dialog der aufgetragenen, ausgeformten Farben. Es ist ein Prozess, der Achtsamkeit ebenso erfordert wie Mut.

Quasi eine Improvisation mit sichtbarem Endergebnis, überträgt man die Art des künstlerischen Prozesses der Musik auf die Malerei. Erstere bot bei der Vernissage der Musiker Stefan Neldner auf seinem Fretless-Bass. Schwebende, pulsierende Klänge, die sich zwischen den Farbklängen der Bilder ausbreiteten und die Raum-Klangwirkung im Museum Voswinckeshof harmonisch bereicherte.

Die Ausstellung kann dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr besucht werden.

(bes)