Ausstellung in Voerde zeigt Interviews mit Ezidinnen über ihre Verschleppung durch den IS

Im Rathaus : Ausstellung beleuchtet das Schicksal von Ezidinnen

Ausstellung zeigt Interviews mit Frauen über ihre Verschleppung durch den IS

Einen Tag vor dem Finale des Projektes „Engel der Kulturen“, das mit weiteren Veranstaltungen auch über den 5. November hinaus strahlen wird, ist im großen Sitzungssaal des Rathauses die Wanderausstellung „Über Leben – Ezidinnen nach dem Femizid 2014.“ zu sehen. Die Gleichstellungsstelle der Stadt hat sie nach Voerde geholt. Die Bevölkerungsgruppe der Eziden (oft auch: Jesiden) wird wegen ihres Glaubens verfolgt.

Gezeigt werden am Montag, 4. November, 19 Uhr, im Rathaus drei Texttafeln und 19 Tafeln mit Fotos und Interviews ezidischer Frauen. die über ihre Herkunft, die „Verschleppung und Versklavung durch die Terrororganisation des sogenannten ,Islamischen Staats’, die Befreiung und ihre Zukunftswünsche“ berichten, wie es in einer Beschreibung zu der Ausstellung heißt, die im Rahmen der Kooperation des Deutschen Frauenrings mit der „Platform for Struggle for Women Held in Captivity“ entstanden ist und vom UN Women Nationales Komitee Deutschland finanziell unterstützt wurde. Bettina Loogen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Voerde, sieht die Veranstaltung auch im Lichte des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November. Begleitend zu der Ausstellung in Voerde wird ein Vortrag über die ezidische Religion zu hören sein, auch wird gemeinsam gegessen.

Interessierte melden sich bis 1. November per Mail an gleichstellungsstelle@voerde.de oder unter Telefon 02855 80336 an.

(P.K.)