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Dinslaken: Atmosphäre wie bei kleinen DIN-Tagen

Dinslaken : Atmosphäre wie bei kleinen DIN-Tagen

Der erste Feierabendmarkt lockte gestern viele Menschen in die Dinslakener Altstadt. Die Besucher bummelten über den Platz, aßen und tranken in gemütlicher Atmosphäre, plauderten miteinander und ließen es sich gutgehen.

Es war ein fliegender Wechsel. Bis zum Mittag fand gestern in der Altstadt der Wochenmarkt statt. Dann bauten die Händler ihre Stände ab. Nachdem die Kräfte des städtischen DIN-Service den Platz gesäubert hatten, ließen sich erstmals die Beschicker des neuen Feierabendmarktes auf dem Altmarkt nieder. Stände wurden aufgebaut, Tische und Sitzbänke aufgestellt, Marktfahrzeuge und Foodtrucks in die richtige Position gebracht. Etliche Schaulustige verfolgten die Aufbauarbeiten und waren dann auch die Ersten, die gegen 16 Uhr einen Rundgang über den bis gegen 20 Uhr andauernden neuen Feierabendmarkt unternahmen.

Es dauerte nicht lange, da bummelten bereits etliche Menschen über den Marktplatz, informierten sich an den Ständen und Fahrzeugen über das spezielle Angebot. Die Plätze an den Tischen waren zu einem Großteil recht zügig besetzt. Die Marktbesucher plauderten miteinander und ließen sich von dem vielfältigen gastronomischen Angebot verführen, sie aßen und tranken nach Herzenslust. Crepes gab es am Stand von Monika Welbers aus Dinslaken, das Team des Scholtenhofes bot Käse- sowie Wurstteller und Wein an. Am Fahrzeug des Fruchtflitzers gab es unter anderem gepreßten Orangensaft, das Spellener Brauprojekt 777 hatte Biere im Angebot. Käsespezialitäten gab es am Stand von Henk Gerdes, bei Fisch Mehrholz ließ sich so manchen ein Fischbrötchen schmecken und orderte selbst gemachten Salat. Besonders die Jüngeren stellten sich an den Foodtrucks an. Mit etwas Verspätung öffnete ein Obststand.

Thomas "Rutte" Ruttkowski vom Altmarkt-Bistro Soul Kitchen kochte in einer großen Pfanne vor seinem Lokal frische Paella. "Für mich war es klar, beim Feierabendmarkt mitzumachen", sagte Ruttkowski und zeigte sich von dem neuen Angebot begeistert. "Hier herrscht eine Atmosphäre wie bei kleinen DIN-Tagen." Sehr zufrieden mit dem Auftakt war Svenja Kramer von der stätischen Wirtschaftsförderung, die den Feierabendsmarkt organisiert hatte. "Wir setzen auf Gastronomie und Lebensmittel. Nonfood-Artikel, Textilien und Schmuck haben hier nichts zu suchen", so Krämer. Sie hofft, dass der Markt sich zu einem kommunikativen Treffpunkt entwickelt. "Das ist doch eine gelungene Premiere", meinte Andreas Tönis von der gleichnamigen Edelfischräucherei, der an seinem Stand Forellen sowie Aal, aber auch verschiedene Weine anbot. "Ich glaube schon, dass der Feierabendmarkt angenommen wird", meinte die Dinslakenerin Gisela Arnold, der besonders die Geselligkeit gefiel. Dennis Ziesla freute sich über das neue Angebot und ließ sich einen Burger schmecken, während der Musiker "Radio Lukas" auf dem Klavier spielte und sang.

(RP)