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Dinslaken/Voerde/Hünxe: Arbeitslosenquote bleibt bei 7,6 Prozent

Dinslaken/Voerde/Hünxe : Arbeitslosenquote bleibt bei 7,6 Prozent

Der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt blieb im Monat April aus. Das Wetter spielte nicht mit, und die Arbeitgeber in den den Außenberufen hielten sich mit Einstellungen zurück. Insgesamt sind 4618 Menschen ohne Job.

Der lange Winter mit seinen immer noch niedrigen Temperaturen verhinderte einen Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt. So bleiben die Arbeitsmarktzahlen für den Monat April, bezogen auf die Städte Dinslaken, Voerde und Hünxe, fast unverändert und die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 7,6 Prozent.

"Es war kein schwungvoller Monat. Die Einstellungszurückhaltung bei den Außenberufen führen wir auf das Wetter zurück, weil wir jetzt noch zum Teil eisige Temperaturen nachts hatten. Deshalb war es ein Monat ohne Besonderheiten mit relativ wenig Bewegung, aber mit der Wetterbesserung geht es jetzt hoffentlich wieder aufwärts", sagt Peter Greifenhofer, Leiter der Dinslakener Agentur für Arbeit, bei der Veröffentlichung der neuesten Zahlen.

Zum Monatsende April gibt es insgesamt 4618 Arbeitslose, was gegenüber dem Vormonat 20 weniger sind. 738 Zugängen stehen im April 752 Abmeldungen gegenüber. Darunter entfallen 3239 auf das Jobcenter und 1379 auf die Agentur, und es sind 2484 Männer und 2134 Frauen, 482 Jugendliche unter 25 Jahren, 336 Schwerstbehinderte und nun 1738 Langzeitarbeitslose.

Bei den gemeldeten Stellen verzeichnet die Agentur für Arbeit einen Zugang von 124, das ergibt wie im März einen Bestand von 378, doch es sind 50 weniger als im Vormonat. "Trotzdem sind wir bei den gemeldeten Stellen weiterhin mit einem gesunden Optimismus ausgestattet. Wir hätten uns gerne einen Rückgang der Quote erwünscht, aber viele Dinge liegen auch außerhalb unserer Einflussmöglichkeiten", erklärt Greifenhofer.

Auf dem Ausbildungsmarkt sind 414 Stellen gefunden worden, was sieben weniger als im Vorjahr sind. "Im letzten Jahr hatten wir aber auch einen 20-prozentigen Zugang. Dass wir die Zahl ungefähr gehalten haben, zeigt, dass wir gut unterwegs sind", findet Greifenhofer.

Viele Ausbildungssuchende interessieren sich für Berufe aus den Bereichen Fahrzeugtechnik, Verkauf, Büro- und Sekretariat. Wer seine Wunsch dort nicht verwirklichen kann, sollte sein Augenmerk auch auf Alternativen richten. Dazu rät Peter Glück, der Leiter der Agentur Wesel: "So sind gerade in Berufen im Bereich Gesundheit, Soziales und Erziehung jetzt schon erkennbar Fachkräfte erforderlich, und auch zukünftig werden dort verstärkt Mitarbeiter gefragt sein. Hier stehen die Chancen gut, eine berufliche Zukunft aufzubauen."

(gaa)