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Dinslaken: Alles im Blick in der Neutor-Galerie

Dinslaken : Alles im Blick in der Neutor-Galerie

Bernd Jürgens sorgt dafür, dass Kunden und Verkäufer sich in dem Einkaufszentrum wohlfühlen. Er ist auch für die Koordination der Service-Kräfte zuständig. Und wenn es einmal Ärger gibt, dann ruft er die Polizei.

Sein Büro sieht aus wie jedes andere Büro - eigentlich. Drei große Bildschirme fallen auf. Darauf verfolgt Bernd Jürgens, was sich in der Neutor-Galerie abspielt. Aber auch Zufahrten und die Außenanlagen behält er im Blick. Je Bildschirm flimmern neun verschiedene Ecken des Einkaufszentrums auf, 26 Bilder auf einen Blick - die Bilder werden aufgezeichnet. "Wenn hier was passiert, dann kommt die Polizei auf uns zu. Wir stellen dann die Aufnahmen zur Verfügung", sagt Jürgens, Technische Leiter der Neutor-Galerie. "Wir sorgen für Sauberkeit und Sicherheit", sagt er.

Zwei Mitarbeiter arbeiten in seiner Abteilung - viele der Aufgaben übernehmen aber externe Mitarbeiter. Den Wachdienst übernimmt zum Beispiel die Vollmergruppe, die Firma RGM wird bei Reparaturarbeiten beauftragt.

"Mein Aufgabengebiet ist die Aufrechterhaltung des Betriebs", sagt Jürgens. Er sitzt in der Schaltzentrale. Beleuchtung, Belüftung, Entsorgung und Reinigung, Wasser und Strom - alles muss koordiniert sein, damit sich Kunden und die Mitarbeiter in den Läden wohlfühlen. Dass "der Kunde König ist", daran hat er keinen Zweifel. Wenn es einmal nicht ganz so friedlich im Einkaufszentrum bleibt, muss er die Polizei rufen. "Die Zusammenarbeit ist sehr, sehr gut." Zwei-, dreimal in der Woche kann es vorkommen, dass er Polizeibeamte in die Neutor-Galerie holen muss - wegen Diebstahl, Körperverletzung, Vandalismus, aber auch Fahrerflucht. "Es ist schon vorgekommen, dass jemand beim Ausparken einen anderen Wagen beschädigt hat und einfach weggefahren ist."

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Wer sein Auto oben auf dem Parkdeck abgestellt hat, hat vielleicht die Raumluftanlagen gesehen. Deren Rohre führen bis in den Keller, in dem die Heizungsanlage und die Kühlgräte stehen. Die Kunden können sie nicht sehen, profitieren aber davon, denn diese Anlagen sorgen für ein angenehmes Klima im gesamten Center. Damit eine konstante Temperatur und ausreichende Belüftung funktioniert, wird sowohl geheizt als auch gekühlt; je nach Jahreszeit und Bedarf.

Dass sich viele in der Galerie wohl fühlen, davon ist der 58-Jährige überzeugt. "Jeden Tag kommt zur Mittagszeit eine Gruppe älterer Herren und trifft sich unten in der Mall zum Quatschen." Den Vormittag über kommen Jugendliche von den Schulen. Etwas lauter seien sie, aber genauso willkommen. "Das ist ein Ort der Kommunikation geworden, ein Forum", sagt Jürgens.

(RP)