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Albert-Schweitzer-Einrichtung und Stadt Dinslaken bauen Kooperation aus

Verstärkung fürs Grünflächenamt Dinslaken : Angekommen auf dem ersten Arbeitsmarkt

ASE-Mitarbeiter Sven Engl und Matthias Fahrendhorst erhalten Verträge im Fachdienst Grünflächen der Stadt Dinslaken. Darüber hinaus arbeiten im gesamten Stadtgebiet mehr als 25 Beschäftigte der ASE-Werkstätten bei verschiedenen Kooperationspartnern.

Vor zwei Jahren wurde die Kooperation zwischen der ASE (Albert Schweitzer Einrichtungen) und der Stadt Dinslaken weiter ausgebaut. Nun konnten erneut zwei betriebsintegrierte Arbeitsplätze zum 1. September in sozialversicherungspflichtige Verträge umgewandelt werden.

Für Sven Engl und Matthias Fahrendholz ist der Wunsch, auf dem ersten Arbeitsmarkt anzukommen, in Erfüllung gegangen. Engl, seit 2000 bei der ASE beschäftigt, und Fahrendholz, seit 2007 bei der ASE, verstärken das Team der Dinslakener Stadtverwaltung im Fachdienst Grünflächen. Dort sind sie für Grünflächen-Pflege zuständig. „Und sie leisten hervorragende Arbeit“, betonte Fachdienstleiter Heinz Tembergen.

Die Kooperation zwischen den Albert-Schweitzer-Einrichtungen (ASE) und der Stadt Dinslaken besteht seit fünf Jahren. Darüber hinaus arbeiten im gesamten Stadtgebiet mehr als 25 Beschäftigte der ASE-Werkstätten bei verschiedenen Kooperationspartnern. „Die Werkstatt steht sinnbildlich als Sprungbrett auf den ersten Arbeitsmarkt. In der Werkstatt werden sie beruflich qualifiziert und lernen den Arbeitsalltag kennen. Die Beschäftigten werden selbstsicher und, wie in diesem Fall, finden wir den optimalen Arbeitsplatz“, freut sich Marc Zeisel. Er ist bei der ASE für die Kooperation mit den Unternehmen verantwortlich und unterstützt die Menschen bei der Eingliederung.

Heinz Tembergen ergänzt: „Die nächsten zwei Jahre werden die Sven Engl und Matthias Fahrendholz fest in der Kolonne von Jens Enninghorst arbeiten. Das Dreiergespann wird zum Beispiel auch Spielplätze aufarbeiten und pflegen.“

Engl und Fahrendholz sind sehr glücklich über die Anstellung. „Schon am ersten Tag war klar, ich möchte hier bleiben“, berichtet Sven Engl. „Die Möglichkeit, über die Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt zu gelangen ist super. Die Arbeit macht mir viel Spaß.“

Diese erfolgreiche Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt wurde erst durch die fachliche Unterstützung der ASE und des Integrationsfachdienstes Wesel möglich. In enger Zusammenarbeit mit der Personalabteilung des Stadt Dinslaken konnten so die besonderen Erfordernisse in der Gestaltung des Arbeitsplatzes, sowie Fördermöglichkeiten geprüft und umgesetzt werden. Die Arbeitsverträge wurden, unter Berücksichtigung des Förderprogramms „Budget für Arbeit“ des Landschaftsverbands Rheinland geschlossen. Das Ziel: Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt ist ein Bestandteil der Eingliederungshilfe (Teilhabe am Arbeitsleben) für Menschen, die in einer Werkstatt arbeiten.

Über 40 Jahre gibt es die Werkstätten für behinderte Menschen in Dinslaken bereits. Die Werkstatt bietet Menschen mit Behinderung eine bunte Palette an interessanten Bildungsangeboten, Arbeitsfeldern und Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben. Auf fünf Standorte sind verschiedene Arbeitsbereiche aufgeteilt. Zu den Bereichen zählen die Wäscherei, der Grüne Bereich, die Verpackung und Montage, die Schreinerei, der Bereich Metall und die Schneiderei. Die ASE-Werkstätten zählen mit über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit und ohne Behinderung zu den größten Arbeitgebern in Dinslaken.

(RP)