Aktion "Flachdach" in Dinslaken: Walburga Schild-Griesbeck sammelt für bedürftige Kinder

Aktion "Flachdach" in Dinslaken: Walburga Schild-Griesbeck sammelt für bedürftige Kinder

Mit der Aktion „Flachdach“ sammelt das Künstlerehepaar Walburga Schild-Griesbeck und Peter Griesbeck am 10. Februar Geld für den guten Zweck. Im Angebot ist Kunst für jeden Geldbeutel.

Die Arbeit in sozialen Projekten ist Künstlerin Walburga Schild-Griesbeck vom Atelier Freiart schon seit jeher wichtig. Unter dem Namen „Flachdach“ veranstaltet sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Peter Griesbeck seit Jahren Benefizaktionen. „Die Kunst hat die Möglichkeit, Institutionen ganz anders zu zeigen, als man sie sonst wahrnimmt“, sagt Walburga Schild-Griesbeck. Dieses Mal steht ihre Benefizaktion unter dem Motto „Sterntaler gegen Kinderarmut“ und die Erlöse gehen an die Jugendhilfe Dinslaken des Diakonischen Werks im Evangelischen Kirchenkreis Dinslaken.

Oft sind es finanzielle Probleme, die in Familien für Schwierigkeiten sorgen, allerdings weit über die eigentlichen Geldsorgen hinaus. „Die Eltern investieren viel Zeit und Kraft, damit sie irgendwie über die Runden kommen und das spüren auch die Kinder“, sagt Nicole Seidenstücker, Teamkoordinatorin der Jugendhilfe des Diakonischen Werks. „Wir wollen mit dem Geld einen Topf bilden, um in Notfällen unbürokratisch schnelle Hilfe leisten zu können“, erklärt sie. „Wenn genug Geld zusammenkommt, würden wir gerne die Kinder mit ins Boot holen, um mit ihnen gemeinsam etwas zu planen, was sie machen wollen, sich aber sonst nicht leisten können“, erklärt sie weiter.

Zur Kunstaktion am 10. Februar im Atelier Freiart (Hünxer Straße 374 in Dinslaken) können die Besucher dazu jede Menge kleinere oder größere Kunstwerke erwerben. Walburga Schild-Griesbeck hat zum Beispiel Kinderbilder auf Brottüten gemalt. „Es ist die Pflicht der Gesellschaft, diese Tüten zu füllen“, sagt die Künstlerin. Dazu gibt es „Sterntaler“, mit Goldfarbe verzierte Steine. Außerdem Heimatbilder mit Kopfweiden und Förderturm, bunt bemalte Kohlestücke und natürlich groß- und kleinformatige abstrakte Kunstwerke.

„Wir haben für jeden Geldbeutel etwas dabei“, sagt Peter Griesbeck. Dabei geht die Kunstaktion über das reine Sammeln von Geld für den guten Zweck hinaus. Sie will selbstverständlich auch für die Kunst werben.

„Es wäre schön, wenn die Menschen kommen, schauen und mit uns reden. Darüber, was wir mit der Jugendarbeit machen“, sagt Alexandra Schwedtmann, die Geschäftsführerin des Diakonischen Werks in Dinslaken.

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