Evangelisches Krankenhaus Dinslaken Adipositas – Experten beraten zum Thema Übergewicht auf Instagram

Dinslaken · Fettleibigkeit ist nicht nur eine Frage der Ästhetik oder der Selbstkontrolle, sondern eine komplexe medizinische Erkrankung, die schwerwiegende Folgen haben kann. Das Adipositaszentrum am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken geht neue Wege, um Betroffene zu erreichen.

 Adipositas, also starkes Übergewicht, stellt ein ernstes Gesundheitsproblem dar (Symbolbild).

Adipositas, also starkes Übergewicht, stellt ein ernstes Gesundheitsproblem dar (Symbolbild).

Foto: dpa/Clara Molden

Adipositas, also starkes Übergewicht, betrifft weltweit Millionen von Menschen und stellt ein ernstes Gesundheitsproblem dar. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Adipositaszentrum am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken einen interaktiven Livestream auf Instagram.

„Es ist wichtig zu verstehen, dass Adipositas nicht nur eine Frage der Ästhetik oder der Selbstkontrolle ist, sondern eine komplexe medizinische Erkrankung, die schwerwiegende Folgen haben kann“, schreibt der Veranstalter in einer Pressemitteilung. „Sie kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gelenkproblemen, Krebs und vielem mehr führen.“

Um über die verschiedenen Aspekte dieser Erkrankung zu informieren und einen Einblick in die Behandlungsmöglichkeiten zu geben, lädt das Adipositaszentrum des Evangelischen Krankenhauses Dinslaken am 29. Mai 2024 zu einem interaktiven „Insta-Live“-Livestream ein. Dieser findet ab 18 Uhr auf dem Instagram-Account @evklinikumniederrhein statt.

Als Experte steht Dr. med. Slyman Yehya, Leiter des Adipositaszentrums Dinslaken, zur Verfügung. Gemeinsam mit einem Patienten beantwortet er Fragen rund um das Thema Adipositas. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den operativen Behandlungsmethoden und den Möglichkeiten, Adipositas effektiv und vor allem nachhaltig zu behandeln.

Das Adipositaszentrum am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken bietet ein umfassendes Behandlungsangebot, das sich an den Empfehlungen der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) orientiert. „Unser Ziel ist es, den Betroffenen zu helfen, ihr Übergewicht zu reduzieren und ihre Gesundheit zu verbessern. Wir bieten ein multimodales Therapiekonzept an, das Ernährung, Essverhalten und Bewegung umfasst und über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten unter ärztlicher Kontrolle und mit Coaching durchgeführt wird“, betont Yehya.

Von konservativen Ansätzen wie Ernährungsberatung und Bewegungstherapie bis hin zu chirurgischen Verfahren wie Schlauchmagen und Magenbypass werden alle Möglichkeiten in Betracht gezogen, um den individuellen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten gerecht zu werden.

„Nicht bei allen Patientinnen und Patienten mit Übergewicht und Adipositas ist eine Operation notwendig. Die individuelle Indikationsstellung hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Body-Mass-Index, Begleiterkrankungen und persönlichen Wünschen ab“, so der Leiter des Adipositaszentrums. „Eine Operation sollte nur als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen und mit unseren Spezialisten ausführlich besprochen werden.

Das Krankenhaus bieten nach eigener Darstellung alle zugelassenen Operationsverfahren an, darunter auch modernste Techniken wie roboterassistierte Eingriffe mit dem Da-Vinci-System, die eine präzise und damit sehr schonende Behandlung ermöglichen.

Insbesondere für Patientinnen und Patienten mit morbider Adipositas (krankhaftes Übergewicht), bei denen konservative Therapien nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann ein chirurgischer Eingriff lebensverändernd sein. Das „Insta-Live“ am 29. Mai bietet Interessierten die Möglichkeit, direkt mit Dr. Slyman Yehya in Kontakt zu treten und Fragen zum Thema Adipositas zu stellen. Er erklärt: „Wir wollen nicht nur informieren, sondern auch unterstützen und Mut machen. Wir wollen den Betroffenen Hoffnung geben und sie auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil begleiten.“

(fbl)
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