Dinslaken: Abfallkalender-App für Dinslaken ab Januar 2019

Dinslaken : Abfallkalender-App für Dinslaken ab Januar 2019

Die Stadt Dinslaken will eine Abfallkalender-App einführen. Die CDU hat einen entsprechenden Antrag gestellt - und bei der Stadtverwaltung damit offene Türe eingerannt. Der Hauptausschuss brachte die Idee nun auf den Weg.

Das ist geplant: Die Verwaltung hat bereits die Angebote mehrerer Anbieter geprüft. Wichtig waren vor allem die Bedienbarkeit und Übersichtlichkeit, damit die App auch von den Bürgern angenommen wird. Auch die wahrscheinliche Verlässlichkeit der Anbieter wurde geprüft. Schon im Kontakt mit den Anbietern wurden dabei "sehr unterschiedliche Reaktionszeiten verzeichnet, die die Realisierung des Projektes erheblich in die Länge zogen", so die Verwaltung.

Derzeit wird die Abfallkalender-App der Firma Regio IT favorisiert, die schon von vielen anderen Kommunen - unter anderem Aachen, Jülich, Würselen - genutzt wird. Die App bietet neben sämtlichen Infos, die der gedruckte Abfallkalender enthält, auch die Möglichkeit, die individuellen Abfuhrtermine in den Handy-Kalender zu importieren - was allerdings auch schon jetzt über die Homepage der Stadt Dinslaken möglich ist. Außerdem können sich die Nutzer per Push-Nachricht an den nächsten Abfuhrtermin erinnern lassen. Zudem gibt es Ratgeber zum Thema Entsorgung, Standorte etwa von Glascontainern, und die Stadt kann Informationen zu Wertstoffhof, Sperrmüll oder Grünannahme einspeisen lassen. Die App soll spätestens am 1. Januar 2019 an den Start gehen. Weil sich erst zeigen muss, ob die Bürger die App annehmen, werden für 2019 auch die gedruckten Abfallkalender zur Verfügung gestellt.

Neben einem zusätzlichen Service für die Bürger erhofft sich die Stadt durch die App Druckkosten und Papier sparen zu können. Auch die Möglichkeit, individualisierte Abfallkalender auszudrucken, wird in Betracht gezogen. Das sind die Kosten: Sie setzen sich aus einmaligen Einrichtungskosten und monatlichen Wartungsgebühren sowie sonstigen Kosten - wie Schulungen - zusammen, die je nach Umfang der Inanspruchnahme variieren. Der jährliche Aufwand liegt bei 5000 Euro, die Einrichtungskosten betragen ebenfalls 5000 Euro.

(aha)