Hünxe: 800.000 Euro für eine solide Sportanlage

Hünxe : 800.000 Euro für eine solide Sportanlage

Eine zukunftsfähige Sportanlage bauen, ohne den Kostenrahmen von 800.000 Euro zu sprengen – das ist die Aufgabe. Derzeit sieht es so aus, als könnte die Gemeinde Hünxe sie lösen. Der Arbeitskreis Sportstätten-Sanierung hat gute Vorarbeit geleistet.

Eine zukunftsfähige Sportanlage bauen, ohne den Kostenrahmen von 800.000 Euro zu sprengen — das ist die Aufgabe. Derzeit sieht es so aus, als könnte die Gemeinde Hünxe sie lösen. Der Arbeitskreis Sportstätten-Sanierung hat gute Vorarbeit geleistet.

Der Ausschuss für Schule, Jugend, Kultur und Sport sprach sich gestern einstimmig für die Ausbauvariante I aus. Die beinhaltet ein Kunstrasen-Großspielfeld, eine Kurzstreckenlaufbahn, Weitsprunganlage, Sportrasen-Bolzplatz, Kugelstoßanlage, Hochsprunganlage, Basketballfeld und Flutlichtanlage. Die vierbahnige 100-Meter-Sprintstrecke soll zum Kost-Im-Busch-Weg hin gebaut werden. Dort ist weniger Schatten, dadurch wird das Mooswachstum gedämpft.

Den Vorschlag des STV Hünxe, die Platzpflege zu übernehmen, stößt bei der Verwaltung auf offene Ohren. Der Verein hatte ausgerechnet, dass die Gemeinde dadurch jährlich eingie Tausend Euro einsparen könnte. Über Einzelheiten werde man sich in Kürze verständigen, erklärte der stellvertretende Verwaltungschef Klaus Stratenwerth. Die Politik will, dass die Ausschreibungen erfolgen, sobald die Ratsfraktionen einem Pflegekonzept des Vereins einvernehmlich zugestimmt haben.

Über die Sanierung und den Umbau der Umkleidung der Sporthalle In den Elsen gab es gestern lediglich einen kurzen Bericht der Verwaltung. Bislang liegen die ermittelten Kosten bei 1,43 Millionen Euro. Die Gemeinde hat Investitionen von 1,05 Millionen errechnet, die sie aber auf eine Million drosseln will. "Das ist das erklärte Ziel", sagte Klaus Lehmann, Geschäftsbereichsleiter des Kommunalbetriebes, fügte aber gleich hinzu, dass die vorliegenden Zahlen nicht mehr ganz aktuell seien und er deshalb mit Kostensteigerungen rechne. Die Fraktionen nahmen den Bericht zur Kenntnis. Darüber beschließen wird der Betriebsausschuss am Mittwoch, 13. November, in öffentlicher Sitzung im Rathaus. Hans Nover (CDU) mahnte an, bei allen Sparanstrengungen darauf zu achten, bei der Sanierung der Umkleiden qualitativ hochwertiges Material zu verwenden. Billig zu bauen, könne manchmal sehr teuer werden, wenn ständig repariert werden müsse. "Wir sollten die Folgekosten im Auge behalten." Die Gemeinde will den Auftrag für Anfang 2014 vorbereiten. Mit der Sanierung soll im April begonnen werden.

(RP)