Rock mit psychedelischen Einflüssen : Peter Bursch bröselt live in Dinslaken

Mit seiner Band Bröselmaschine präsentiert in der Werkhalle das neue Album.

(RP) 1968 gehörte die Duisburger Bröselmaschine zu den ersten Bands in Deutschland, die mit Rockmusik und indischen Einflüssen spielten. Heute zählt die Formation um Peter Bursch zu den ältesten aktiven Bands Deutschlands. Wie energiegeladen und dynamisch Rockmusik mit Folk- und psychedelischen Einflüssen auch heute, 50 Jahre später, noch klingen kann, stellt die Bröselmaschine um Deutschlands Gitarrenlehrer der Nation am Samstag, 15. September, um 20.30 Uhr in der Werkhalle des Walzwerks Dinslaken auf der Thyssenstraße unter Beweis.

Im Gepäck haben die Musiker um Peter Bursch ihre neue Studio-CD „Indian Camel“, die mehrere Wochen in den deutschen Top 100 gelistet wurde. Das Album gibt’s übrigens auch in bunten Vinyl. Die Songs zu „Indian Camel“ spielte die Band im Studio komplett live ein. „So haben wir auch unsere frühen Platten aufgenommen. Das ist unsere gewohnte Arbeitsweise“, erklärt Peter Bursch. Der Titelsong des Albums schillert in vielen Klangfarben: Es ertönen Sitar und Tablas, die Gitarre zitiert kurz Ravels „Bolero“ und stellenweise hört man Clubsounds. „Indian Camel“ ist „das wichtigste Stück der Platte“, so Bursch. „Wir haben es im Studio nur einmal gespielt. Ich hatte diese Sitar-Melodie und den Rhythmus im Kopf und habe sie den anderen Mitgliedern vorgespielt. Sie stiegen ein, die Bandmaschine lief und nach zwölf Minuten war das Stück zu Ende.“

Die Atmosphäre der Aufnahmesession durchdringt alle Stücke des neuen Albums und wird sicherlich auch in der Werkhalle spürbar sein. Gespielt wird in der Besetzung Peter Bursch (Gitarre, Sitar, Gesang), Detlef Wiederhöft (Bass), Michael Dommers (Gitarre), Manni von Bohr (Drums), Stella Tonon (Gesang) und Tom Plötzer (Keyboard). Tickets gibt es für 15 Euro im Beat & Eat, bei Music and more, unter walzwerk-ticketshop.tickettoaster.de oder für 19 Euro an der Abendkasse.

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