2018 wurden in Dinslaken 1011 Babys geboren

Emilia und Noah auf Platz zwei : Beliebteste Vornamen sind Elif und Ben

Im Jahr 2018 wurden 1011 Babys in Dinslaken geboren, 324 von ihnen erhielten zwei Namen. Standesamt musste bei Wahl nicht einschreiten

Elif und Ben – diese zwei Vornamen tragen Kinder, die 2018 in Dinslaken geboren wurden, am häufigsten. Sie wurden 14- beziehungsweise 15mal vergeben. Während der Top-Jungenname Ben im Vorjahr auch landes- sowie deutschlandweit an der Spitze stand, ist die häufige Wahl des Mädchennamens Elif etwas ausgefallener. Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld, der mehr als 206.000 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland ausgewertet hat, listet Elif im Jahr 2018 nur auf Rang 107.

Siebenmal – und damit auch siebenmal weniger – folgt bei den Mädchen der Name Emilia auf Platz zwei in Dinslaken Er stand 2018 deutschlandweit auf Platz vier der häufigsten Mädchennamen. Auch Emma, Johanna, Lea, Lena, Lina, Mia, Mila und Mira, die in Dinslaken jeweils sechsmal ausgewählt wurden und sich damit den dritten Platz teilen, zählten 2018 zu den beliebtesten Mädchennamen. Bei den Zweitnamen liegt Marie auf Platz eins, der Mädchenname Nur auf Platz zwei und Sophie auf Platz drei.

Zwölf Jungen tauften Eltern in Dinslaken auf den Namen Noah – er liegt damit auf Platz zwei (deutschlandweit Platz acht). Die darauffolgenden Namen sind Leon (elfmal, deutschlandweit Platz drei), Jan, Liam und Milan (jeweils siebenmal) sowie Elias, Elyas, Mika und Ömer (jeweils sechsmal). Bei den Zweitnamen rangiert Alexander auf Rang eins, gefolgt von Ali und Ele.

1011 beurkundete Einträge führt die Vornamensstatistik 2018. Damit bleibt die Neugeborenenquote in Dinslaken konstant – im Schnitt kommen hier jährlich 1.000 Kinder auf die Welt. Zu den Einträgen zählen laut Stadtsprecher Marcel Sturm alle Kinder, deren Beurkundung vom Dinslakener Standesamt gemacht wurde. „Wir unterscheiden bei der Namensstatistik nicht, wie viele Kinder aus Dinslaken kommen, nicht aus Dinslaken kommen, demnächst in Dinslaken wohnen, (noch) nicht in Dinslaken wohnen“, erklärt Sturm.

324 Neugeborene tragen zwei Vornamen, drei Vornamen erhielten immerhin 17 Babys. Die meisten – und zwar 760 Mädchen und Jungen – haben nur einen Vornamen.

2018 gab es in Dinslaken keinen Fall, in dem der Name so außergewöhnlich war, dass das Standesamt hätte einschreiten und ihn nicht genehmigen müssen. Einschränkungen bei der Namensgebung – dazu zählt beispielsweise, dass Namen nicht gegen das Kindeswohl verstoßen und das Kind zum Beispiel lächerlich machen dürfen – habe es laut Stadtsprecher Sturm „glücklicherweise“ nicht gegeben. Das Standesamt habe somit jeden Namenswunsch erfüllen können.

(akw)
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