Schnee und Eis Mit diesen 6 Tipps machen Sie Ihre Kinder „kältefest“

Düsseldorf · Schon ohne Schnee und Eis stellen sich viele Eltern häufig die Frage: Was zieht man dem Kind am besten an? Jetzt, wo die Temperaturen um den Gefrierpunkt liegen, gibt es dabei tatsächlich einiges zu beachten. Wir geben Tipps, damit Ihre Sprösslinge nicht frieren.

 Ein Junge spielt im Schnee (Symbolbild).

Ein Junge spielt im Schnee (Symbolbild).

Foto: Shutterstock/grafvision

Die Sonne scheint, aber es ist eisig kalt - und es wird noch viel kälter. „Die Temperaturen verharren trotz reichlich Sonnenschein verbreitet im Dauerfrost-Bereich“, sagte Meteorologe Nico Bauer von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstag in Offenbach. „Vor allem im Bergland und im Osten ist dicke Winterkleidung samt Handschuhen, Mütze und Schal Pflicht.“

Die kalten Temperaturen ist man, zumindest in NRW, kaum noch gewohnt. So waren die vergangenen Winter weder besonders kalt, noch mussten Kinder häufig bei Schnee oder Glätte in die Schule oder den Kindergarten gehen. Das sieht nun jedoch anders aus. Wie kommen Kinder in diesen Zeiten warm zur Betreuung? Welche Kleidung ist die richtige? Wir haben hier einige Tipps.

Zwiebellook

Auch wenn es mehr Zeit in Anspruch nimmt: Kleiden Sie Kinder am besten in Schichten, damit sie bei Bedarf auch zu warme Teile ausziehen können, empfiehlt das Portal „Schule und Familie“. Eine Basis-Schicht aus atmungsaktiven Materialien wie Baumwolle oder Wolle, gefolgt von wärmeren Schichten und einer wetterfesten äußeren Schicht ist sinnvoll.

Investieren Sie in vernünftige Schuhe

Gutes Schuhwerk ist vor allem für Kinder unverzichtbar. Die Schuhe sollten gut gefüttert sein und mindestens wasserabweisend, raten zum Beispiel auch die Experten von „Bergzeit“. Zudem sollten die Schuhe ein gutes Profil haben. Gummistiefel sind zwar Wasserfest, haben aber häufig keine gute Sohle und wärmen auch nicht besonders. Auch vernünftige Socken aus atmungsaktiven Material wie Wolle sind sinnvoll und wärmender als welche aus Polyester.

Schützen Sie Kopf und Hände besonders

Klingt vielleicht banal, ist aber trotzdem enorm wichtig: Vor allem jüngere Kinder müssen unbedingt wärmende Kopfbedeckungen tragen und gut isolierte Handschuhe, damit sie nicht auskühlen. Die Handschuhe sollten im besten Fall wasserdicht und gut isoliert sein – schließlich wollen die kleinen Händchen auch im Winter vieles aufheben und anfassen.

Vernünftige Winterjacke

Eine gute wetterfeste Jacke mit Isolierung hält die Kälte fern und schützt vor Wind und Nässe. Investieren Sie lieber in eine vernünftige Jacke, als in mehrere modische Teile. Vor allem Eltern von jüngeren Kindern greifen gerne zu Wollwalk-Jacken- und Anzügen. Die sind zwar dank ihrer Walk-Behandlung teilweise wasserabweisend, bei richtigem Matschwetter empfehlen sich aber eher gefütterte und wasserdichte Alternativen.

Passform beachten

Achten Sie unbedingt darauf, dass die Kleidung nicht zu eng sitzt. Sonst ist keine gute Durchblutung gewährleistet. Auch zu locker darf sie nicht sitzen, da sonst die Isolierung nicht ausreichend ist.

Wind und Wetter-Creme

Vor allem Kinderhaut sollte im Winter besonders gepflegt werden. Vorsicht jedoch bei Feuchtigkeitcremes: Das darin enthaltene Wasser kann nämlich auf der Haut zu Erfrierungen führen. Davor warnt eine Dermatologin bei der Techniker Krankenkasse. Besser sind spezielle Wind- und Wetter-Cremes mit einem höheren Fettanteil.

Im Kindergarten auf warme Kleidung achten

In den Kindergärten haben die meisten Kinder eigene Matschhosen und Jacken, um draußen zu spielen. Achten Sie unbedingt darauf, dass diese auch an die niedrigen Temperaturen angepasst sind. Wer keine zweite dicke Jacke anschaffen möchte, sollte die Erzieher darauf hinweisen, dass das Kind seine mitgebrachte Jacke anziehen soll. Und was, wenn diese mal dreckig wird? Dann wird sie halt gewaschen. Wichtiger ist schließlich, dass die Kleinen gut gewärmt sind.

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