Schweizer Studie untersucht Ursache des Loveparade-Unglücks

Schweizer Studie untersucht Ursache des Loveparade-Unglücks

Duisburg (RP). Zwei Forscher der Uni Zürich haben anhand von Videoaufzeichnungen rekonstruiert, wie es zu der Massenpanik während der Loveparade in Duisburg kommen konnte, bei der vor knapp zwei Jahren 21 Menschen ums Leben kamen.

Das berichtet die "Neue Zürcher Zeitung". Demnach soll die Menschenmenge auf der Rampe eine kritische Dichte überschritten haben, wodurch die Panik ausgelöst worden sei. Durch die Menschenmasse sei eine instabile Situation eingetreten, in der die kleinste Störung katastrophale Folgen haben konnte, erklären die Schweizer. Als einen Grund für die Katastrophe nennen die Wissenschaftler, dass sich die auf das Gelände strömende Menschenmenge nicht von den abwandernden Gästen trennen ließ. Zudem sei es zu Koordinationsproblemen zwischen Organisatoren und Polizei gekommen.

(RP)
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