Düsseldorf: Rechnungshof rügt Moschee-Ausgaben

Düsseldorf: Rechnungshof rügt Moschee-Ausgaben

Der Landesrechnungshof hat Unregelmäßigkeiten bei der Förderung der Moschee-Begegnungsstätte in Duisburg-Marxloh moniert. Nach einem Prüfbericht, der gestern dem Landtag zuging, waren die Zuwendungen um 139 000 Euro zu hoch; ein geplantes Islam-Zentrum sei bis heute nicht eingerichtet worden.

Die Begegnungsstätte wurde 2008 eröffnet. Insgesamt wurde das Projekt mit 3,6 Millionen Euro vom Land gefördert. Die ehemalige Geschäftsführerin der Einrichtung, Zülfiye Kaykin (SPD), ist seit 2010 Staatssekretärin für Integration. Weil sie gegen herabwürdige Äußerungen im Zusammenhang mit ihrer früheren Tätigkeit gerichtlich vorging, entstanden dem Land bislang fast 40 000 Euro an Prozesskosten.

(gmv)
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