Züge rollen wieder durch das Ruhrgebiet und nach Mönchengladbach

Nach Sturmschäden : Züge rollen wieder durch das Ruhrgebiet

Gut fünf Tage nach dem schweren Unwetter fährt der für Pendler wichtige Regionalexpress RE1 wieder durchgängig durch das Ruhrgebiet. Wegen andauernder Schäden zwischen Wattenscheid und Bochum fährt der "NRW-Express" allerdings zwischen Essen und Dortmund eine Umleitung über Gelsenkirchen. Bochum wird nicht angefahren.

Dies teilte die Deutsche Bahn am Sonntag in Berlin mit. Zunächst hieß es, dass auch die Verbindung Mönchengladbach-Viersen wieder frei sei, doch die Bahn dementierte das via Twitter.

@DB_Bahn Stimmt das wirklich, daß Viersen-Mönchengladbach wieder frei ist? Hab heute morgen noch was anderes gehört. http://t.co/pVQ4NPWgG1

Fernzüge durchqueren jetzt wieder das Ruhrgebiet von West nach Ost: Der ICE 42 München-Dortmund fährt wieder über Essen und Duisburg, ebenfalls mit Umleitung über Gelsenkirchen. Er hält ebenfalls nicht in Bochum.

Der IC 35 Norddeich-Luxemburg fährt über Gelsenkirchen und hält in Dortmund. Die üblicherweise angefahrenen Bahnhöfe Recklinghausen, Oberhausen, Duisburg und Düsseldorf werden nicht angefahren. Weiterhin gesperrt bleiben unter anderem Teilstücke der S-Bahn-Linien 6 (Düsseldorf-Essen) und 9 (Essen-Wuppertal). Dort hatte Sturmtief "Ela" mehr als 50 Prozent der Oberleitungen zerstört.

"Auf vielen Strecken werden die Räum-, Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten noch einige Tage andauern", hieß es weiterhin bei der Deutschen Bahn.

Auch die Strecke Essen-Hagen (RE16, RB40) ist wieder durchgängig frei, wie das Verkehrunternehmen Abellio berichtete. Es könne allerdings zu Verzögerungen kommen, da die Strecke bisher nur eingleisig befahren werden könne.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Unwetter über NRW: Stillstand am Hauptbahnhof Duisburg

(lnw)
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