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Zahl der Arbeitslosen in NRW sinkt - Jugendarbeitslosigkeit geht stark zrück

Große regionale Unterschiede : Jugendarbeitslosigkeit in NRW geht stark zurück

Im Oktober ist die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen weiter gesunken – besonders bei jungen Menschen. Die Jugendarbeitslosigkeit im Land liegt derzeit auf einem der niedrigsten Stände der vergangenen zehn Jahre.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Nordrhein-Westfalen im Oktober weiter gesunken. Insgesamt zählte die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit im bevölkerungsreichsten Bundesland knapp 672.000 Arbeitslose, 2,4 Prozent weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 7,0 auf 6,9 Prozent.

„Die Aufholprozesse am Arbeitsmarkt gehen erfolgreich weiter“, betonte der Chef der Regionaldirektion NRW Torsten Withake am Donnerstag in Düsseldorf. „Seit März geht die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen stetig zurück.“ Die Herbstbelebung sei in diesem sogar etwas stärker ausgefallen als in den Vorjahren.

Von der Erholung am Arbeitsmarkt profitierten nach Angaben der Arbeitsagentur alle Bevölkerungsgruppen. Besonders stark ging aber die Jugendarbeitslosigkeit zurück. Sie liege derzeit auf einem der niedrigsten Stände der vergangenen zehn Jahre, betonten die Experten.

Weniger gut verlief die Entwicklung bei den Langzeitarbeitslosen. Ihre Zahl lag mit gut 325.000 um fast 10 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dies war der höchste Oktoberwert seit 2014, wie die Arbeitsagentur berichtete. Stichtag der Erhebung für die Arbeitsmarktdaten war der 12. Oktober.

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Nach wie vor gibt es in NRW große regionale Unterschiede beim Thema Arbeitslosigkeit. Am höchsten war die Arbeitslosenquote mit 9,4 Prozent im Ruhrgebiet, am niedrigsten mit 3,8 Prozent im Münsterland. Im Rheinland lag sie bei 6,9 Prozent, im Bergischen Land bei 6,8 Prozent, in Ostwestfalen-Lippe bei 5,1 Prozent und in Südwestfalen bei 5,0 Prozent

(bora/dpa)