Studie zum Apotheken-Sterben Wo in NRW die meisten Apotheken schließen

Düsseldorf · Über 1100 Apotheken in NRW haben bereits aufgegeben. In 41 Kommunen gibt es nur noch eine einzige Apotheke, wie eine Studie zeigt. Diese zehn Kommunen sind vom Kahlschlag besonders betroffen.

 Im Umkreis von zehn Kilometern findet jeder eine Apotheke, im Umkreis von drei Kilometern nicht.

Im Umkreis von zehn Kilometern findet jeder eine Apotheke, im Umkreis von drei Kilometern nicht.

Foto: dpa/Monika Skolimowska

Die Zahl der Apotheken in NRW geht immer weiter zurück: Gab es im Jahr 2000 noch 4821 Apotheken, so sind es jetzt nur noch 3804 - ein Rückgang um ein Fünftel, wie aus einer Studie des Instituts für Handelsforschung (IFH) Köln hervorgeht. Die meisten schließen zwar in Großstädten, wo die Dichte bisweilen sehr hoch ist. Doch in manchen Regionen fällt die Schließungswelle stark aus: Im Kreis Kleve und der Stadt Remscheid haben in dieser Zeit 25 Prozent der Apotheken dicht gemacht. Nur in Hagen fällt die Quote mit 33 Prozent noch höher aus. Heftig ist auch der Kahlschlag in Essen mit 24 Prozent und im Rhein-Erft-Kreis mit 23 Prozent.