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Winterberg, Eifel und Co: Polizei rüstet sich für Ansturm - Sperrungen

Pisten und Parkplätze gesperrt : NRW-Polizei rüstet sich für Ansturm auf Schneegebiete

Viele Pisten sind gesperrt, Parkplätze abgeriegelt, manche Städte haben ein Betretungsverbot ausgesprochen. Dennoch bereiten sich Polizei und Ordnungsämter im Sauerland und in der Eifel auf einen erneuten Touristenansturm am Samstag und Sonntag vor.

Auch in etwas niedriger gelegenen verschneiten Regionen rechnet die Polizei mit vielen Tagesausflüglern. So stellt sich etwa die Polizei im Märkischen Kreis auf einen größeren Einsatz zwischen Meinerzhagen und Herscheid ein. An einer Landstraße hatten am vergangenen Wochenende am Straßenrand widerrechtlich geparkte Autos für Verkehrschaos gesorgt. „Da spüren wir möglicherweise auch Verdrängungseffekte, weil die Leute im angrenzenden Hochsauerlandkreis nicht mehr unterkommen“, sagte ein Polizeisprecher im Märkischen Kreis.

In Winterberg und anderen Wintersportorten hatte es Ende Dezember einen enormen Andrang von Tagestouristen gegeben. Kostenpflichtiger Inhalt Trotz mehrfacher Appelle der Städte riss der Touristenansturm zunächst nicht ab.

Für eine wachsende Zahl von Skigebieten im gesamten Hochsauerland, in Olpe sowie im Eifelort Hellenthal und im nordhessischen Willingen haben die Kommunen ein Betretungsverbot ausgesprochen oder bereiten es vor. Ordnungsämter und Polizei kündigten an, Präsenz zu zeigen und gegen Verstöße gegen die Corona- oder Verkehrsregeln konsequent vorzugehen.

Sofern es nötig werde, könnten auch Zufahrtsstraßen wieder abgeriegelt werden, hieß es etwa mit Blick auf Winterberg. „Wir stellen uns wieder mit starken Kräften auf“, sagte die Sprecherin der Kreispolizei Hochsauerland. Abermals seien Kollegen der Bereitschaftspolizei und Reiterstaffel zur Unterstützung im Einsatz. Auch im Kreis Euskirchen bereitet sich die Polizei darauf vor, die Kräfte des Ordnungsamtes zu unterstützen, wenn nötig.

(top/dpa)