Winter in NRW war trotz aktueller Kälte zu mild

Winterbilanz: Milder Winter in NRW mit eisigem Ende

Auch wenn aktuell viele bei zweistelligen Minustemperaturen frieren - insgesamt hat Nordrhein-Westfalen einen ungewöhnlich milden Winter erlebt. Das ist das Ergebnis der Winterbilanz des Deutschen Wetterdienstes.

Die durchschnittliche Temperatur lag bei 2,4 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen mitteilte. "Die durchschnittliche Temperatur liegt um 0,7 Grad höher, als es für den Winter in NRW üblich ist", sagte ein Sprecher des DWD. NRW hatte bundesweit den zweitmildesten Winter - einzig in Bremen wurden im Durchschnitt noch höhere Temperaturen gemessen (2,6 Grad).

Foto: ferl

Vor allem der Dezember und der Januar waren im Vergleich viel zu warm und zu feucht. Nur knapp zwölf Stunden schien die Sonne in Düsseldorf im Dezember.

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Kurz vor seinem Ende zeigt sich der Winter aktuell allerdings von seiner eiskalten Seite. Die Nacht zu Dienstag war die bislang kälteste des Winters, auf dem Kahlen Asten wurden minus 15 Grad gemessen. Auch im Flachland wurden Minusrekorde gemessen. Die Nacht zu Mittwoch könnte noch einmal kälter werden.

Die eisigen Temperaturen können für obdachlose Menschen lebensgefährlich sein. Hier lesen Sie, was die Städte in der Region tun, um zu helfen.

(heif)