Wetter NRW: Ski- und Rodelwetter am Wochenende

Ski- und Rodelwetter am Wochenende : Es bleibt winterlich in NRW

Der Winter macht weiter. Was Autofahrer anstrengt, dürfte Wintersportler freuen: Am Wochenende sind die Skilifte im Sauerland und in der Eifel in Betrieb. Ob es entlang des Rheins nochmal schneien wird, ist noch unsicher.

Schnee und Glätte werden die Menschen in NRW auch im Laufe des Freitags begleiten. Im Münsterland und in Ostwestfalen schneit es am Freitag weiterhin bis in den Vormittag, wie der Deutsche Wetterdienst in Essen mitteilte. In der Nacht zum Samstag kommt es vor allem im Bergland zu Frost, Glätte und Schnee. Die Tiefstwerte liegen zwischen ein und minus zwei Grad.

Ob es am Samstag im Tiefland neuen Schnee geben wird, ist am Freitagvormittag noch unklar. „Es wird entlang des Rheins Stand jetzt Niederschlag geben, aber ob es Regen oder Schnee ist, können wir noch nicht sagen“, sagt ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen. Von den Temperaturen wird abhängen, ob der Schnee, den es jetzt schon gibt, im Rheinland liegen bleibt.

Autofahrer müssen in jedem Fall weiterhin vorsichtig fahren. Am Wochenende dürften Skifahrer in Sauerland und Eifel dafür sicher auf ihre Kosten kommen. "Winterlich geprägtes Wetter" erwartet der DWD am Freitag und am Wochenende. In tieferen Lagen steigen die Temperaturen tagsüber auf knapp über Null, nachts friert es. Dann bestehe Glättegefahr. Im Bergland herrscht Dauerfrost.

Gutes Wetter für den Wintersport: Die Skilift-Betreiber der Wintersport-Arena Sauerland hoffen am Wochenende auf viele Besucher bei guten Bedingungen. "In den Höhenlägen über 600 Metern sind sie sogar sehr gut", sagt Sprecherin Susanne Schulten. Rund 100 der 130 Skilifte würden geöffnet, 400 Kilometer Loipen seien gespurt. Am Freitag lag der Schnee am Kahlen Asten (842 Meter) 40 Zentimeter hoch. Wintervergnügen gibt es auch in der Eifel: Der Skilift im Wintersportzentrum Weißer Stein bei Hellenthal ist bereits in Betrieb, am Wochenende auch der Rodellift.

Skifahren: Tipps für Anfänger vom Profi

NRW war im Januar das niederschlagsreichste Bundesland. Die Sonne schien etwa 45 Stunden. Insgesamt spricht der DWD von einem vergleichsweise milden, aber niederschlagsreichen Januar bei durchschnittlicher Sonnenscheindauer.

In ganz Deutschland ist es in der kommenden Woche mäßig kalt mit Höchstwerten zwischen 0 und 5 Grad. Nachts ist es meist frostig, im Bergland herrscht Dauerfrost. Dazu kann immer wieder etwas Schnee fallen, kurz: Erst mal bleibt es winterlich.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Schneedecke an Rhein und Ruhr

(hsr/dpa)
Mehr von RP ONLINE