1. NRW
  2. Panorama

Wetter NRW: Schauer und örtliche Gewitter - Sonntag bis 27 Grad​

Verregnet und wenig sommerlich : Schauer und örtliche Gewitter in NRW – Sonntag bis 27 Grad

Das Wochenende in NRW beginnt wenig sommerlich. Die Hitze der vergangenen Tage verabschiedet sich vorerst, es kommt zu Schauern und Gewittern. Der Samstag wird wieder freundlicher. Am Sonntag klettern die Temperaturen wieder nach oben.

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen müssen sich auf einen verregneten und wenig sommerlichen Freitag einstellen. Am Morgen ist der Himmel wechselnd bis stark bewölkt und besonders in der Südosthälfte des Lands kommt es zu schauerartigem und teilweise gewittrigem Regen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Auch Starkregen könne dabei lokal nicht ganz ausgeschlossen werden. Die Temperaturen liegen bei schwachem bis mäßigem Wind zwischen 22 und 25 Grad, in Hochlagen bei 19 Grad. In der Nacht ist der Himmel laut Angaben des DWD weiterhin bedeckt, es bleibt allerdings trocken.

Der Samstag präsentiert sich in Nordrhein-Westfalen indes weitaus freundlicher: Es ist heiter bis wolkig, auch regnen soll es nicht, erläuterte der DWD. Das Thermometer zeigt bei schwachem bis mäßigem Wind 22 bis 25 Grad, in Hochlagen 19 Grad. In der Nacht ist es noch immer gering bewölkt oder klar; es bleibt zudem niederschlagsfrei.

Am Sonntag klettern die Temperaturen wieder auf sommerliche 25 bis 27 Grad, in Hochlagen zumindest auf 22 bis 24 Grad. Es wird heiter bis wolkig, Regen gibt es keinen. So bleibt es auch in der Nacht.

  • Ab Mittwoch wird es wieder heiß,
    Hagel und heftige Sturmböen in Teilen NRWs : Nach der Hitze kommen ab Donnerstag die Unwetter
  • In der Klingenstadt wird es heiß.
    Hohe Temperaturen in Solingen : Warnung vor „starker Hitze“
  • Auch am Donnerstag zog es viele
    Hohe Temperaturen, aber kein Hitzerekord : Heutiger Donnerstag war zweitheißester Tag des Jahres

Die in den vergangenen Wochen extreme Trockenheit führt für die Menschen in NRW bereits teilweise zu Einschränkungen. Wegen des niedrigen Pegelstands an der Ems haben die Bezirksregierungen in Münster und Detmold per Allgemeinverfügung für ihre Bereiche die Entnahme von Wasser mittels mechanischer oder elektrischer Pump- und Saugvorrichtungen oder fahrbarer Behältnisse aus der Ems untersagt. Das Verbot gelte vorerst bis zum 30. September, teilte die Bezirksregierung Münster am Donnerstag mit.

Grund des Entnahmeverbots ist, dass wegen des Niedrigwassers in der Ems die Lebensräume für Fische, Kleinstlebewesen und Pflanzen nicht noch mehr eingeschränkt werden sollen. Weitere unkontrollierte Wasserentnahmen würden die Stresssituation für das Gewässer weiter verschlimmern und die Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren nachhaltig zerstören.

Lang andauernde Niederschläge, die die Situation grundlegend verbessern könnten, seien derzeit nicht in Sicht, hieß es weiter. Die Sommergewitter führten allenfalls regional zu einer kurzzeitigen Entlastung.

Der Kreis Minden-Lübbecke reagierte ebenfalls am Donnerstag mit einer Verfügung. Aus keinem der Gewässer des Kreises an der Landesgrenze zu Niedersachsen darf Wasser mit „mechanischen oder elektrischen Pump- und/oder Saugvorrichtungen oder fahrbaren Behältnissen“ entnommen werden. Laut Mitteilung sind die Weser und der Mittellandkanal von dem Verbot ausgenommen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Überflutungen, Hitzewelle, Unwetter - Wetterextreme in NRW 2022

(mzu/top/dpa)