Bis zu 33 Grad So wird das Wetter am Wochenende

Essen/Düsseldorf · Nach der sonnigen Woche bleibt es in NRW weiterhin sehr warm und sommerlich. Doch wie lange dürfen wir uns noch über den verspäteten Sommer freuen?

Wetter NRW 2023:  Schnee im März
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Tornados, Starkregen, Schnee — Wetterkapriolen in NRW 2023

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Foto: dpa/Oliver Berg

Das Wochenende in Nordrhein-Westfalen wird sonnig und heiß. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet nach eigenen Angaben mit Temperaturen von bis zu 33 Grad. Im höheren Bergland soll es demnach bis zu 28 Grad warm werden. Die Nächte bleiben laut DWD voraussichtlich klar, stellenweise bilden sich Dunst- und Nebelfelder. Die Temperaturen kühlen nachts an Ruhr und Rhein auf bis zu 12 Grad ab.

Auch am Montag bleibe es weiter heiter bis sonnig. Im Tagesverlauf können einzelne Schauer oder Gewitter nicht ganz ausgeschlossen werden, dennoch sollen die Höchsttemperaturen zwischen 29 und 32, im höheren Bergland um 27 Grad betragen. Auch beim Zehn-Tages-Trend des DWD zeichnen sich weiter sommerliche Temperaturen ab, jedoch muss auch mit vereinzelten Niederschlägen gerechnet werden.

Dieser Sommer hat einen Rekord erzielt: Er war weltweit gesehen der heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 80 Jahren. Das teilte eine Expertin am Mittwoch mit.

Die Durchschnittstemperatur habe in den Monaten Juni bis August bei fast 17 Grad Celsius gelegen. Das bedeutet: An manchen Orten war es wärmer, an anderen etwas kälter. Insgesamt lag die Temperatur aber deutlich höher als im bisherigen Rekordjahr vor vier Jahren. Da waren es fast 16,5 Grad Celsius.

Das bisherige Jahr, also ab Januar gerechnet, sei das zweitwärmste in den Aufzeichnungen gewesen, erklärte die Fachfrau. Auch an der Wasseroberflächen im Nordatlantik und in den Ozeanen habe es hohe Temperaturen gegeben. Diese Klimarekorde würden zu intensiveren und häufiger extremen Wettern führen.

Globale Durchschnittstemperatur weiter gestiegen

Der Klimawandel mit extrem hohen Meerestemperaturen hat zum mit Abstand heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen 1940 geführt. Die globale Durchschnittstemperatur für die Monate Juni bis August betrug 16,77 Grad, wie der EU-Klimawandeldienst Copernicus am Mittwoch mitteilte. Das waren 0,66 Grad über dem Durchschnitt und deutlich mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019 mit 16,48 Grad. Klimaexperten sind überzeugt, dass damit längst nicht das Limit erreicht ist. UN-Generalsekretär António Guterres sagte: „Unser Planet hat gerade eine siedende Jahreszeit erlebt – den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Klimazusammenbruch hat begonnen.“

Wärmster August seit Aufzeichnungsbeginn

„Die globalen Temperaturrekorde purzeln 2023 weiter“, sagte Burgess. Im August war es so warm wie noch nie in dem Monat, wie Copernicus in der englischen Stadt Reading weiter mitteilte. Die Durchschnittstemperatur von 16,82 Grad über Land lag um 0,71 Grad höher als der Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2000 und schätzungsweise um 1,5 Grad höher als im vorindustriellen Zeitalter von 1850 bis 1900. Damit war der August der zweitwärmste je gemessene Monat. Nur im Vormonat Juli war es mit 16,95 Grad noch wärmer.

(dtm/boot/dpa)